Embedded

Was bedeutet Embedded?

Der Begriff Embedded (zu Deutsch: eingebettet) wird meist bei Systemen verwendet und steht f√ľr einen Computer oder einen elektronischen Rechner, der in einen technischen Kontext eingebettet wird. Die Aufgabe des Rechners umfasst dabei unter anderem Steuerungs- oder √úberwachungsfunktionen. Auch die Signalverarbeitung wird von diesen Rechnern, beispielsweise beim Codieren oder Entschl√ľsseln, vorgenommen.

Die Aufgaben dieser Systeme sind meistens nicht f√ľr die Nutzer sichtbar. Zu den Aufgabengebieten geh√∂ren z. B. Fernseher, K√ľhlschr√§nke, Router, Handys oder auch Flugzeuge. Viele dieser eingebetteten Systeme werden auch nur f√ľr bestimmte Aufgaben angepasst. Dabei w√§hlt man h√§ufig eine Art Software-Hardware-Implementierung, um die Kosten m√∂glichst gering zu halten. So kann sowohl von der Leistungsf√§higkeit der Hardware profitiert werden, als auch von der Flexibilit√§t der Software. Mit der Software wird das System dann gesteuert. Die Interaktion von au√üen erfolgt √ľber definierte Schnittstellen.

Die Charakterisierung der Embedded Systeme

Solche eingebetteten Systeme weisen oft eine √§hnliche Hardware wie Arbeitsplatz-Computer auf, jedoch mit Randbedingungen. So verf√ľgen Sie √ľber geringere Kosten, einen niedrigeren Speicherverbrauch und auch weniger Energie. Zudem k√∂nnen die unterschiedlichen Bestandteile langfristig eingesetzt werden, da √§ltere Modelle oft weiterentwickelt und dann f√ľr neue Ger√§te verwendet werden. Dies f√ľhrt oft zudem dazu, dass die Kosten erheblich gesenkt werden k√∂nnen. So sind √§ltere Modelle wie die Z80-Serie noch immer beliebt bei den Nutzern von eingebetteten Systemen.

Das Problem bei den Embedded Systemen ist, dass die Software in den h√§ufigsten F√§llen vielen Anforderungen in Echtzeit standhalten muss. Die Ressourcen sind im Vergleich zu einer Hardware f√ľr den PC jedoch um ein Vielfaches geringer. So besitzen sie meist keine Tastatur, Festplatte oder einen Bildschirm. Die Festplatte wird beispielsweise durch einen Flash-Chip ersetzt. Auf L√ľfter kann bei stromsparenden Prozessoren gr√∂√ütenteils verzichtet werden.

Die Software der eingebetteten Systeme bzw. die Software auf den Geräten wird als Firmware bezeichnet. Diese ist wahlweise auf einem ROM oder einem Flash-Speicher vorhanden. Ein Flash-Speicher bietet den Vorteil, dass Updates der Firmware vorgenommen werden können, ohne dass der Chip ausgewechselt werden muss. Bei einem ROM muss ein kompletter Wechsel des Chips stattfinden. In manchen Fällen ist auch ein Austausch der Schaltung nötig.

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