Pay per Sale Erklärt

Pay per Sale

Copyright © Shutterstock / Mathias Rosenthal

Was ist Pay per Sale?

Pay per Sale ist ein Bezahlmodell, bei dem Kosten erst nach Generierung eines Verkaufs entstehen. Der Begriff ist aus dem Englischen entliehen und kann zu “Per Verkauf bezahlen” übersetzt werden. Häufig wird als Abkürzung PPS oder CPA – Cost per Action, auf Deutsch Kosten per Aktion – verwendet.

Wo verwendet man PPS?

PPS findet vor allem im Internet Marketing Nutzen:

Affiliate Marketing ist ein Marketingmodell, bei dem Affiliates (Partner) dafür vergütet werden, dass bestimmte Aktionen durchgeführt werden. PPS ist eins der am häufigsten genutzten Vergütungsmodellen.
Neben dem Standard-Bezahlmodell Pay per Click (per Klick bezahlen) bieten Plattformen für Suchmaschinenmarketing, wie Google AdWords, teilweise ebenfalls PPS als Bezahlmodell an.

Vorteile von Pay per Sale

Der größte Vorteil des Bezahlmodells PPS ist, dass Kosten nur für Verkäufe oder andere gewinnbringende Aktionen entstehen. Das Risiko übernimmt dabei der Vertriebspartner.

PPS ist häufig fairer für Vertriebspartner, da diese anhand des Wertes vergütet werden, den sie generieren. Alternative Bezahlmodelle, wie Pay per Lead, nutzen eine Mischkalkulation, bei der Vertriebspartner mit höherer Qualität von Leads in der Regel schlechter dastehen, da man Leads mit einem durchschnittlichen Wert vergütet.

Ein weiterer Vorteil des PPS Bezahlmodells, ist das reduzierte Risiko auf Betrug. Da eine Vergütung erst nach Generierung eines Verkaufes entsteht, besteht ein niedrigeres Betrugsrisiko, als zum Beispiel im Vergleich zu Pay per Lead Kampagnen, welche Affiliate-Marketer generieren.

Vergütungen werden außerdem in der Regel erst nach ein bis zwei Monaten ausgezahlt, was zu Vorteilen bezüglich des Geldflusses führt.

Nachteile von Pay per Sale

Für die Nutzer des Bezahlmodells PPS bestehen keine ersichtlichen direkten Nachteile. Ein indirekter Nachteil ist die eventuelle Unbeliebtheit bei Vertriebspartnern (besonders Affiliate Partnern).

Im Vergleich zu alternativen Vergütungsmodellen, wie Pay per Lead, werden per PPS abgerechnete Provisionen in der Regel sehr viel später ausgezahlt – oft Monate später. Diese Funktionsweise führt leicht zu Problemen bezüglich des Geldflusses von Affiliate Partnern. Nutzen diese nämlich bezahlte Marketingmethoden, müssen sie die Marketingkosten für den Zeitraum bis zur Auszahlung der Vergütung vorlegen.

FAQ

Was ist besonders an PPS?

Niedrige Risiken, bei Betrug und Bezahlmodell. Vergütungen werden erst nach einem Verkauf ausgeschüttet. Auch entstehen Kosten nur bei gewinnbringenden Aktionen.

Sollte man PPS in Betracht ziehen?

Dies ist eine schwierige Entscheidung, da abgerechnete Provisionen oft erst viele Monate später ausgezahlt werden. Ein Abwiegen mit den Vorteilen ist daher sinnvoll.

Tipp

Wenn Sie noch Fragen bezüglich eines Online Marketing Themas haben, dann können Sie gerne unseren Glossar besuchen und sich über das Thema informieren, wo Sie noch speziell Fragen haben.


Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG


Weitere Inhalte