Pay per Sale ErklÀrt

Was ist Pay per Sale?

Pay per Sale ist ein Bezahlmodell, bei dem Kosten erst nach Generierung eines Verkaufs entstehen. Der Begriff ist aus dem Englischen entliehen und kann zu “Per Verkauf bezahlen” ĂŒbersetzt werden. HĂ€ufig wird als AbkĂŒrzung PPS oder CPA – Cost per Action, auf Deutsch Kosten per Aktion – verwendet.

Wo verwendet man PPS?

PPS findet vor allem im Internet Marketing Nutzen:

Affiliate Marketing ist ein Marketingmodell, bei dem Affiliates (Partner) dafĂŒr vergĂŒtet werden, dass bestimmte Aktionen durchgefĂŒhrt werden. PPS ist eins der am hĂ€ufigsten genutzten VergĂŒtungsmodellen.
Neben dem Standard-Bezahlmodell Pay per Click (per Klick bezahlen) bieten Plattformen fĂŒr Suchmaschinenmarketing, wie Google AdWords, teilweise ebenfalls PPS als Bezahlmodell an.

Vorteile von Pay per Sale

Der grĂ¶ĂŸte Vorteil des Bezahlmodells PPS ist, dass Kosten nur fĂŒr VerkĂ€ufe oder andere gewinnbringende Aktionen entstehen. Das Risiko ĂŒbernimmt dabei der Vertriebspartner.

PPS ist hĂ€ufig fairer fĂŒr Vertriebspartner, da diese anhand des Wertes vergĂŒtet werden, den sie generieren. Alternative Bezahlmodelle, wie Pay per Lead, nutzen eine Mischkalkulation, bei der Vertriebspartner mit höherer QualitĂ€t von Leads in der Regel schlechter dastehen, da man Leads mit einem durchschnittlichen Wert vergĂŒtet.

Ein weiterer Vorteil des PPS Bezahlmodells, ist das reduzierte Risiko auf Betrug. Da eine VergĂŒtung erst nach Generierung eines Verkaufes entsteht, besteht ein niedrigeres Betrugsrisiko, als zum Beispiel im Vergleich zu Pay per Lead Kampagnen, welche Affiliate-Marketer generieren.

VergĂŒtungen werden außerdem in der Regel erst nach ein bis zwei Monaten ausgezahlt, was zu Vorteilen bezĂŒglich des Geldflusses fĂŒhrt.

Nachteile von Pay per Sale

FĂŒr die Nutzer des Bezahlmodells PPS bestehen keine ersichtlichen direkten Nachteile. Ein indirekter Nachteil ist die eventuelle Unbeliebtheit bei Vertriebspartnern (besonders Affiliate Partnern).

Im Vergleich zu alternativen VergĂŒtungsmodellen, wie Pay per Lead, werden per PPS abgerechnete Provisionen in der Regel sehr viel spĂ€ter ausgezahlt – oft Monate spĂ€ter. Diese Funktionsweise fĂŒhrt leicht zu Problemen bezĂŒglich des Geldflusses von Affiliate Partnern. Nutzen diese nĂ€mlich bezahlte Marketingmethoden, mĂŒssen sie die Marketingkosten fĂŒr den Zeitraum bis zur Auszahlung der VergĂŒtung vorlegen.

FAQ

Was ist besonders an PPS?

Niedrige Risiken, bei Betrug und Bezahlmodell. VergĂŒtungen werden erst nach einem Verkauf ausgeschĂŒttet. Auch entstehen Kosten nur bei gewinnbringenden Aktionen.

Sollte man PPS in Betracht ziehen?

Dies ist eine schwierige Entscheidung, da abgerechnete Provisionen oft erst viele Monate spÀter ausgezahlt werden. Ein Abwiegen mit den Vorteilen ist daher sinnvoll.

Tipp

Wenn Sie noch Fragen bezĂŒglich eines Online Marketing Themas haben, dann können Sie gerne unseren Glossar besuchen und sich ĂŒber das Thema informieren, wo Sie noch speziell Fragen haben.


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