Bridge Page

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Was ist eine Bridge Page?

Eine Bridge Page bezeichnet eine Webseite, deren einziger Zweck darin besteht, Traffic auf eine andere Website zu leiten. Auch wenn so eine Bridge Page im Affiliate Marketing gĂ€ngig ist, muss es nicht zwangslĂ€ufig darauf beschrĂ€nkt sein. Solche Seiten können bei Google zu einer Sperrung des Kontos und sogar zu einem vollstĂ€ndigen Verbot von Google AdWords fĂŒhren, wobei bei der Einrichtung neuer Konten automatisch eine Sperrung vorgenommen wird.

Im Internet gibt es eine Vielzahl solcher Seiten. Jeder, der schon einmal im Internet war, ist mindestens einmal in seinem Leben Opfer einer Bridge Page geworden. Bridge Pages werden auch als BrĂŒckenseiten, Bannerfarmen, Einstiegsseiten und Gateway-Seiten bezeichnet. Da die meisten Suchmaschinen keine Übermittlungen von Bridge Pages akzeptieren, finden Spammer andere Möglichkeiten, den Datenverkehr zu steuern. Zum Beispiel ist die ĂŒbliche Praxis der Bridge Pages, vom Verkehr viel besuchter Webseiten zu profitieren, indem falsch geschriebene Varianten populĂ€rer Domains verwendet werden, wie zum Beispiel: fcebook.com oder groogle.com. (Ein Besuch dieser Seiten ist nicht zu empfehlen). Eine andere Methode besteht darin, WebdomĂ€nen mit hohem Traffic zu kaufen, die nicht mehr aktiv sind oder Keywords mit hohen Suchvolumina enthalten.

Abgrenzung

Es ist einfach fĂŒr Websites, die Affiliate Marketing betreiben, als Bridge Page angesehen zu werden. Affiliate-Vermarkter, die sich von Spammern unterscheiden und die Suchmaschinen-Sichtbarkeit mit Google erreichen möchten, können dies auf zwei Arten tun:

Die Website muss informativ und nicht verkaufsargumentativ ausgerichtet sein. Wenn es sich bei der Seite eines Publishers z. B. um eine Affiliate-Seite fĂŒr Kleidung in ÜbergrĂ¶ĂŸen handelt, könnte ein ausfĂŒhrlicher Artikel mit mindestens 500 Wörter ĂŒber ein passendes Thema auf der Seite platziert werden. Solche Texte bieten zudem die Möglichkeit zum Einbau von Anzeigen.
Indem man sich an die bezahlte Suche hĂ€lt, können die Anzeigen auf Websites eingerichtet werden, die direkt auf der Seite des HĂ€ndlers landen. Dabei sollte auf die Tracking-Software geachtet werden, die der eigene HĂ€ndler verwendet, sodass man die Provision von allen VerkĂ€ufen erhĂ€lt, die von den eigenen Links erzeugt werden. Vom Affiliate-Manager oder der Software erhĂ€lt man dafĂŒr eine eindeutige URL, die auf die Website des HĂ€ndlers verweist. Die URL enthĂ€lt außerdem eine eindeutige ID, die zur Gutschrift durch das Klicken auf Werbung und die VerkĂ€ufe dient.

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