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Text-to-Code-Ratio

Was bedeutet Text-to-Code-Ratio?

Mit der Text-to-Code-Ratio wird das Verhältnis zwischen dem Text-Content und dem dazugehörigen Quellcode einer Website aufgezeigt. Hierzu ist zu wissen, dass jede Webseite aus zweierlei Dimensionen besteht: einerseits dem Text, der für den User rezipierbar ist, und andererseits dem Quellcode, der vor allem den Inhalten Struktur verleiht. Bei der Text-to-Code-Ratio werden in diesem Zusammenhang die Anzahl der Zeichen, die der Textinhalt beansprucht, durch die Anzahl der Zeichen des Quellcodes dividiert und das hiermit erhaltene Resultat mit 100 multipliziert, um zu dem Ergebnis für die Text-to-Code-Ratio zu gelangen. Die Kennzahl wird in der Maßeinheit Prozent wiedergegeben.

Wesentliches und Allgemeines zur Text-to-Code-Ratio

Grundsätzlich stehen sich zwei Dimensionen gegenüber, die beide in einer Division miteinander verrechnet werden: der Textinhalt, der durch den Nutzer ersichtlich ist sowie der Quellcode. An beide Seiten sind gewisse Anforderungen zu stellen:

Quellcode

Der Quellcode muss valide und gültig sein. HTML ist als Auszeichnungssprache so einzusetzen, dass die Dokumente die Erfordernisse des W3C erfüllen. Dabei sollte das Dokument in HTML über genau beziehungsweise höchstens eine H1-Überschrift verfügen. Weiterhin adäquat einzusetzen sind andere Elemente der Gestaltung – wie etwa Absätze, Unterüberschriften und Auszeichnungen (Kursiv- und Fettschrift etc.). Es geht bei dem Quellcode vor allem darum, dass der Inhalt übersichtlich und strukturiert ist. Der HTML-Code, der im Gesamten schlank zu halten ist, verleiht dem Inhalt jedoch noch keine Form. Von Bedeutung ist, dass Form und Inhalt beziehungsweise Markup und Content getrennt werden. Erfolgt eine Formatierung des HTML-Dokuments in CSS, so ist es auf diese Weise möglich, die Anzahl der Zeichen im Quellcode zu reduzieren. Die Formatierung in CSS ist bezüglich der Text-to-Code-Ratio grundsätzlich zu empfehlen.

Nutzer- bzw. Textinhalt

Nicht nur der Inhalt selbst, sondern auch die Struktur und Gestaltung der Inhalte sollten hinsichtlich der Text-to-Code-Ratio primär den Nutzer fokussieren. Die Inhalte als auch die vorgenommenen Auszeichnungen, die den User zum Verweilen auf einer Website animieren, sind hierbei besonders hervorzuheben. Es ist zu beachten, dass Textinhalte das wichtigste Kriterium darstellen, wenn es um die Übermittlung von Informationen geht. Eine ansprechende visuelle Gestaltung ist zwar nicht zu vernachlässigen, jedoch ist zu bedenken, dass die Informationen auch ohne eine hervorragende Visualität problemlos übermittelt werden.

Ein wesentlicher Gedanke ist, dass eine Website genau die Informationen transportieren soll, die ein User im Internet sucht – dies zum Beispiel hinsichtlich eines Unternehmens, eines Produkts oder eines Ereignisses. Suchmaschinen – wie etwa Google, Bing oder Yahoo – sind der Auffassung, dass diese Kommunikation von Informationen nur gelingen kann, wenn eine adäquate Menge an Text-Content vorhanden ist.

Zusammenhang von Text-to-Code-Ratio und SEO

Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung (= SEO, Search Engine Optimization) sind die Optimierer der Ansicht, dass die Kennzahl Text-to-Code-Ratio ein wichtiges Kriterium vonseiten der Suchmaschinen und etwa des Algorithmus von Google Search darstellt. In dieser Weise kann die Kennzahl durchaus als wichtiger Wert für die SEO beziehungsweise Websiteoptimierung wahrgenommen werden. Es ist anzunehmen, dass die Betreiber der Suchmaschinen die Text-to-Code-Ratio als essenziellen Indikator für die Informationsdichte und -tiefe erachten. Jedoch werden mittlerweile immer mehr Inhalte eingesetzt, die von einer Suchmaschine wie Google nicht indiziert und ausgelesen werden können. Zu nennen sind in diesem Kontext etwa JavaScript und Videos. Aus diesem Grund ist es hinsichtlich der Text-to-Code-Ratio auch nicht darstellbar, welche Gewichtung diesem Kennwert bei der Webseitenbewertung durch eine Suchmaschine zukommt.

Es ist jedoch anzumerken, dass ein schlanker Code die Ladezeit einer Website und damit auch die Usability (= Benutzerfreundlichkeit) positiv beeinflusst. Damit dürfte klar sein, dass in jedem Fall ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Kennzahl und der SEO vorliegt. Die Kennzahl muss also nicht zwingend selbst einen bedeutenden Rankingfaktor verkörpern, da sie zumindest als beeinflussendes Element für andere Rankingfaktoren zu identifizieren ist.

Fazit

Die Kennzahl basiert auf den beiden Polen Quellcode und ersichtlicher Textinhalt. Wenn zum Beispiel 530 Zeichen insgesamt gegeben und hiervon 365 Zeichen Text sind, dann wird die Text-to-Code-Ratio folgendermaßen berechnet: 100 * 365 / 530 = 68,87 %. Ein wichtiger Zusammenhang besteht zwischen der Text-to-Code-Ratio und der Suchmaschinenoptimierung. Wahrscheinlich ziehen die Betreiber der Suchmaschinen die Kennzahl als wichtigen Indikator für die Dichte und Tiefe von Informationen heran. Daneben steht die Kennzahl im Zusammenhang mit der Ladezeit von Webseiten sowie der Usability.

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