Click-Through-Rate (CTR)

Click Through Rate

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Was ist die Click-Through-Rate?

Definition

Die Click-Through-Rate (CTR) wird hÀufig auch als Klickrate bezeichnet. Mit der Klickrate wird ein VerhÀltnis zwischen Klicks und Impressionen geschaffen. Unter einer Impression versteht man das reine Einblenden einer Anzeige. Generell wird die Click-Through-Rate in Prozent angegeben. Wird ein Werbebanner beispielsweise 100 Mal angezeigt und unter diesen 100 Mal 3 Mal angeklickt, betrÀgt die CTR in diesem Fall 3 Prozent.

Durchschnittliche Klickraten im Online Marketing

Um eine erfolgreiche Klickrate zu erreichen, muss man Werbung gezielt einsetzen. Wenn man Werbung nur nebenlĂ€ufig betreibt, bewegen sich die Klickraten nur im unteren Bereich. Insbesondere bei der Bannerwerbung fallen Klickraten oft gering aus. HĂ€ufig wird in diesem Zusammenhang auch von Promillebereich gesprochen. So kommen etwa auf 1000 Anzeigen lediglich ein oder zwei Klicks, was einer CTR von 0,1 bis 0,2 Prozent entspricht. Allerdings lassen sich die Raten generell erhöhen, indem die Werbung beispielsweise auf die jeweilige Anzeigenumgebung abgestimmt wird, oder eben andersrum. Bei einer optimalen Abstimmung aufeinander sind Klickraten zwischen ein und drei Prozent möglich, was einer deutlichen Steigerung entspricht. Jedoch kann man eine erfolgreiche Klickrate nicht pauschal festlegen. Hier spielen verschieden EinflĂŒsse wie zum Beispiel das Werbemedium und die Art eine Rolle.

Click Trough Rate in Adwords

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Click-Through-Rate nachhaltig steigern

  • Eine Möglichkeit, die CTR nachhaltig zu steigern, ist das sogenannte Splittesting. Hierbei werden mindestens zwei Anzeigen (oder Banner, Textlinks, etc.) parallel geschalten. Die gegenĂŒberstehenden Anzeigen unterscheiden sich lediglich in einem Parameter. Nach einer vorher festgelegten Testphase vergleicht man die Klickraten der beiden Anzeigen miteinander. Die Werbung mit der höheren Click-Through-Rate wird nun mit einer neuen, ebenfalls Ă€hnlichen Werbung verglichen. Diese GegenĂŒberstellung kann so lange erfolgen, bis man sich der gewĂŒnschten CTR ausreichend genĂ€hert hat.
  • DarĂŒber hinaus sollte man die eigene Werbung stets auf ihre EffektivitĂ€t ĂŒberprĂŒfen. In diesem Zusammenhang ist ein eindeutiger Call-to-Action, sprich eine Handlungsaufforderung unerlĂ€sslich. Damit der Nutzer die Werbung anklick, muss man ihn dazu auffordern. Beispiele fĂŒr einfache Call-to-Actions sind: “Jetzt bestellen”, “Gratis anmelden”, “Testen Sie noch heute”.
  • Wenn es um die Steigerung der Click-Through-Rate im Zusammenhang mit Google Adwords Anzeigen geht, vergessen zahlreiche Online-Marketer die Integrierung notwendiger Negativkeywords. Dabei sind die entsprechenden Negativkeywords mindestens genauso wichtig wie alle anderen Keywords. Negative Keywords stellen einen Zusammenhang her, sodass thematische Einordnungen möglich sind.

FĂŒr wen ist die Click-Through-Rate interessant?

Prinzipiell ist die CTR fĂŒr sĂ€mtliche Personenkreise aus dem Onlinemarketing von Interesse. Advertiser streben eine möglichst hohe Klickrate an, um mit ihrer Werbung effektiv Traffic zu erzielen. FĂ€llt die Click-Through-Rate im Interesse des Advertisers zu gering aus, ist die Werbeschaltung von niedrigem Erfolg gekrönt. Auf der anderen Seite streben auch Affiliates eine möglichst höhe Click-Through-Rate an. Denn umso höher die CTR im Interesse des Affiliates, desto höher fĂ€llt auch dessen VergĂŒtung aus. Bestes Beispiel fĂŒr finanzierte Werbemaßnahmen, bei denen die Klickrate ĂŒber die Höhe der VergĂŒtung entscheidet, ist das Google Adsense Programm. Umso höher die Klickrate auf Adsense-Anzeigen, desto höher fĂ€llt auch die VergĂŒtung aus. Eine Steigerung der CTR ist durch Themenrelevanz unerlĂ€sslich.


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