Ego-Bidding

Was ist Ego-Bidding?

Der Begriff Ego-Bidding beschreibt eine Marketingstrategie, bei der die Spitzenposition f├╝r einen spezifischen Suchbegriff in einer Suchmaschine gesichert werden soll, ohne R├╝cksicht auf die Kosteneffizienz zu nehmen.

Gr├╝nde f├╝r Ego-Bidding

Das Sichern der Spitzenposition bei einer Suchmaschine wie Google soll die Sichtbarkeit der eigenen Online-Pr├Ąsenz maximieren und die Konkurrenz f├╝r den Suchbegriff ausstechen. Wenn diese Position nicht zeitnah organisch durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) erreicht werden kann, wollen sich Unternehmen diesen Spitzenplatz h├Ąufig ├╝ber kostenintensive Werbeanzeigen sichern. Der Spitzenplatz f├╝r einen Suchbegriff in einer Suchmaschine sichert zumeist signifikant h├Âhere Klickraten als untere Positionen, ist jedoch dementsprechend mit einem hohen Kostenaufwand verbunden.

Problem 1: Geringe Klickraten

Das Erreichen der Spitzenposition durch Werbeanzeigen kann durch den Bieterwettbewerb mit der Konkurrenz hohe Kosten verursachen. In der Folge erwarten Unternehmen durch ihre Pr├Ąsenz an der Spitzenposition eine hohe Klickrate. In einigen F├Ąllen kann die Klickrate nicht signifikant h├Âher ausfallen als auf den unteren Positionen. Grund hierf├╝r kann die fehlende Qualit├Ąt der eigentlichen Werbeanzeige sein, die trotz ihrer ├╝berlegenden Position geringe Klickraten produziert.

Problem 2: Geringe Kosteneffizienz

Eine geringe Kosteneffizienz kann eine weitere Folge von Ego-Bidding sein. Der Grund liegt in der geringeren Konvertierungsrate von Klicks zu Kundenkontaktdaten und Kundenk├Ąufen. So zeigten Untersuchungen, dass die Nutzer der Suchmaschinen h├Ąufiger instinktiv auf den ersten Platz in den Suchergebnissen klickten, obwohl die Anzeige f├╝r sie eine geringere Relevanz aufwies. Diese irrelevanten Klicks verursachen hohe Klickkosten und senken die Konvertierungsrate signifikant. Daraus resultiert eine geringe Kosteneffizienz.

Alternativen zu Ego-Bidding

Oftmals ist es sinnvoll, Werbeanzeigen f├╝r Suchbegriffe zu schalten, die sich bei der Suche an den Positionen 3 bis 5 wiederfinden. In diesem Bereich sinkt die Klickrate, jedoch werden die Klicks spezifischer und f├╝hren zu einer h├Âheren Konvertierungsrate. Weiterhin sinken die Kosten, um f├╝r diese Positionen zu bieten. Dadurch steigt die Kosteneffizienz der Werbeanzeige signifikant an. Da diese Anzeigen ebenfalls auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheinen, ist die Klickrate weiterhin hoch genug, um eine stabile Anzahl an Kundenkontakten zu akquirieren.

Wann ist Ego-Bidding sinnvoll?

Ego-Bidding eignet sich als kurzfristige Strategie, um eine hohe Aufmerksamkeit in einem kurzen Zeitraum auf ein spezifisches Produkt zu lenken. Ein Beispiel w├Ąre die Vermarktung eines neuen Produktes in der Zeit vor dem Launch des Produktes. Mit einer rechtzeitigen Anpassung der Strategie kann die Kosteneffizienz optimiert werden. Weiterhin kann die Analyse der Daten zeigen, dass trotz der hohen Kosten im Bieterwettbewerb f├╝r die Spitzenposition die Konvertierungsrate stabil bleibt.


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