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In-Page Video Ad

Was ist In-Page Video Ad?

Bei In-Page Video Ad handelt es sich um eine Form der Online-Videowerbung. Sie werden eingesetzt, da sie eine profitable und reichweitenstarke Option sind, TV-Spots in digitaler Form zu verarbeiten. Die Art der Werbeform wird bei In-Page Video Ad mit einem Streaming-Inhalt versehen.

In-Page Videos als Visuelles Medium

In-Page Video Ad als Online-Videowerbung bietet neben der günstigen Werbemöglichkeit eine hohe Erreichbarkeit der Verbraucher und Zielgruppen. Es handelt sich zudem um ein leicht konsumierbares Instrument und kann dem Online-Publikum psychologisch betrachtet als visuelles Medium stärker in Erinnerung bleiben.

Insbesondere zeichnet sich aus, dass Angebote mit einem erklärungsbedürftigen Charakter durch Ton, Bild und Musik verständlicher vermittelt werden können. Videos können neben den Erklärungen Emotionen sehr gut transportieren und das Publikum leichter zur Entscheidungsfindung führen.

Wie das In-Page Video funktioniert

Bei der heute stark verbreiteten Nutzung der Publisher-Netzwerke, wird das In-Page Video Ad in den sichtbaren Bereich verschoben und der eigentlich aufgerufene Webseiten-Inhalt überlagert. Sobald die Videoanzeige beendet ist, wird der Video-Player durch einen Klick-Banner ersetzt und ermöglicht dem Nutzer die ursprüngliche Webseite weiter zu nutzen.

Da es sich bei einem In-Page Video Ad um einen leichtgewichtigen und sehr schnellen TV-Spot handelt, ist das Video jederzeit verschließbar. Der Nutzer kann ohne weitere Auswirkungen die Seitenebene auswählen, auf der mit der Webseite interagiert wurde.

Vorteile von In-Page Video Ad

Neben einer effektiven Erreichbarkeit der Online-Nutzer und somit fundierten Werbemaßnahme, genießt In-Page Video Ad Vorteile aus Sicht der Publisher (Werbeanbieter). Die Werbemöglichkeit ist benutzerfreundlich, benötigt einen geringen Daten-Footprint und verfügt über eine stark überlegene Gerätekompatibilität.

Formate von In-Page Video Ad

Durch die hohe Reichweite dieser Videowerbung und die gleichzeitige Senkung der effektiven TKP (Abkürzung für: Tausender-Kontakt-Preis; in der Werbebranche eine wichtige Kennzahl), kann man In-Page Video Ad in drei Kategorien unterscheiden:

  • Video Content Ad,
  • Video Layer Ad und
  • Video Expandable Ad.

Die Videowerbung kann via Redirect (VAST/VPAID) und den erforderlichen Streaming Client oder als Datei geliefert werden, wobei die Rohdatenlieferung in einem mov.-Format erfolgen muss.

Die Auslieferungsrestriktionen

Bei einem automatischen Start erscheint der Ton nur durch eine Interaktion des Nutzers. Ein automatisches Loopen (entspricht einem Logikkonstrukt der Programmierer; ermöglicht mehrere Wiederholungen von Programmsequenzen) erfolgt nicht, da der Replay-Button obligatorisch ist und daher eine Wiederholung erst durch ein Anklicken des Nutzers aktiviert wird.

Verschiedene Spezifikationen

Dateiformat: .mp4

  • Bildformat: 16:9 / 4:3
  • Encodiert 600 kbps, 25fps
  • Maximale Filegröße: 4 Mb
  • Maximale Dauer: 30 Sek.

Weitere Formen der Video

Die In-Page Video Ad ist eine der ältesten Formen. Die Konzeption dahinter setzt seinen Fokus auf das Schalten eines einzelnen Videos in einem Banner, wie z. B. Medium Rectangle, Skycraper oder Superbanner. Mit dem Wachstum der Technologien haben sich in den vergangenen Jahren weitere Videoformate herauskristallisiert:

Linear Video Ad:

Wie dem Namen zu entnehmen ist, handelt es sich hier um Werbung, die linear zum Video angezeigt wird. Das bedeutet, dass die Werbung zum Video nicht gleichzeitig angezeigt wird.

Non Linear Video Ad:

In diesem Fall läuft das Video analog zu dem eigentlichen Video-Inhalt. Eingesetzt werden hierfür die sogenannten Overlay Ads oder der Branded Player.

Instream Video Ad:

Das Instream Video Ad ist der Oberbegriff der soeben genannten Videoformate. Es wird unterschieden, ob das Video vor, zwischen oder nach einem Streaming eingeschoben wird.

Interactive Video Ad:

Bei diesem Format wird mittels eines Klicks auf einen vorgesehenen Button der Werbespot unterbrochen. Sobald der Werbespot beendet ist, folgt erneut das eigentliche Video.

Tandem Ad:

Kommt dieser Ad-Typ zum Einsatz, wird sowohl Instream Video als auch In-Page Video Ad angezeigt und bildet somit eine Kombination aus zwei Werbeformaten.

Overlay Ad:

Hier erfolgt eine Verlinkung ins Externe, auch genannt als eine überlagerte Werbeform. In diesem Fall wird während der Werbeanzeige das gewünschte Video unterbrochen.

Branded Ad:

Der sogenannte Branded Player stellt per se keine Videowerbung dar. Er wird ausschließlich als Rahmen um das Video mit einer Bannerwerbung umfasst.

Unterschied In-Page und Instream Video Ad

Anzeigen mit dem Format In-Page Video Ad genießen nicht denselben Bekanntheitsgrad wie Instream, vor allem weil sie Publisher nicht so viel Umsatz einbringen. Die Anzeigenblöcke in der Standardgröße bieten den Anzeigen über In-Page Video Ad eine lukrativere Alternative, erfordern auf der anderen Seite jedoch eine höhere Produktionszeit und ein umfassendes Verständnis der Funktionsweise. Die Interaktion mit diesem Anzeigenformat ist allerdings messbarer, da mehr Inhalte und vielfältigere Auswahlmöglichkeiten für den Verbraucher bereitgestellt werden können.

Anzeigen können beim Laden der Webseite oder Anfrage gestartet werden. Beide Formattypen bieten daher Vor- und Nachteile. Die Publisher müssen daher definieren, welches Ziel sie mit einer Werbemaßnahmen erreichen wollen und sich für das für sie wirtschaftlichste Medium entscheiden.

Fazit

In-Page Video Ad hat im Online-Marketing eine wesentliche Bedeutung gewonnen und ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Publisher können durch dieses Tool eine große Anzahl an Verbrauchern erreichen, die wiederum durch diese eingesetzte Methode der Werbung (Bild, Ton, Musik) länger über ein Produkt oder eine Dienstleistung nachdenken und somit schneller zu einer Entscheidung gelangen.

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