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Query

Was ist ein Query?

Der englische Begriff Query heißt zu deutsch “Anfrage” und bezeichnet die Abfrage einer Datenbank oder eines Systems, das dem Typ einer Datenbank ähnelt. Im heutigen digitalen Zeitalter gehören Datenbankabfragen zu den wichtigsten Mitteln, um Informationen zu organisieren. Queries sind nicht nur für Suchanfragen in Suchmaschinen relevant; sie werden ebenso in der digitalen Welt der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens benötigt.

Query bei Suchmaschinen

Aufgrund eines eingegebenen Suchbegriffs stellt die Suchmaschine dem Nutzer eine Ergebnisübersicht vor, die der Suchanfrage am besten entspricht. Die Übersicht wird mittels Prüfung des vollständigen Datenbestandes erstellt. Der Query Prozessor durchsucht nicht das gesamte Internet, sondern greift auf die eigene Datenbank zu. Die Ergebnisse wurden bereits nach ihrer Relevanz sortiert und entsprechend von der Suchmaschine eingestuft.

Die Erfassung der Daten übernehmen Web-Robot-Systeme. Die Daten werden im Information Retrieval System, dem Datenbanksystem der Suchmaschine, gesammelt, aufbereitet und zugeordnet bzw. bewertet. Der Query Prozessor nutzt diese Datenbank, indem er die Dokumente und Daten sammelt, die der Suchanfrage entsprechen. Die Reihenfolge der Ergebnisse bestimmt der Algorithmus, der dem Query Prozessor zugrunde liegt.

Bessere Suchergebnisse dank erweiterter Suche

Um bessere Ergebnisse zu erzielen, können mehrere Begriffe in die Suchanfrage gestellt sowie beispielsweise bei Google die erweiterte Suche genutzt werden. Der User hat die Möglichkeit, unterschiedliche Verknüpfungen der Suchbegriffe zu nutzen. Um unterschiedliche Abfragen miteinander in Beziehung zu setzen, nutzt Query die Verknüpfungen “und”, “oder” und “nicht”. Die Genauigkeit der gelisteten Ergebnisse steigt signifikant, da die Eingabe des Nutzers in die Syntax der Abfragesprache der Suchmaschine umgewandelt wird.

Die Suche lässt sich in der Regel weiter intensivieren und optimieren, indem der Abfrage unterschiedliche Parameter wie geografische Herkunft, Sprache und Zeit hinzugefügt werden.

Transaktions-Suchanfragen

Bei einem Transaktions-Query wird der Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit die Absicht haben, einen Kauf oder eine Bestellung zu tätigen. Zu den Suchbegriffen gehören zum Beispiel “kaufen”, “bestellen” und auch konkrete Produkt- oder Markennamen. Der User befindet sich sozusagen am Ende des Conversion Funnels. Damit ihm passende Websites angezeigt werden, müssen diese entsprechende Transaktionsbegriffe beinhalten. Transaktions-Suchanfragen können die ROI-Werte eines Unternehmens und seiner Website signifikant erhöhen.

Transaktions-Suchanfragen und SEO

Damit ein Transaktions-Query gezielt abgefangen werden kann, sollte die Suchmaschine entsprechende Inhalte finden. Relevant sind dafür Produkt- und Kategoriebeschreibungen, Landing Pages, Blogartikel und auch Meta-Benennungen im Quellcode. Besonders relevant sind diese Benennungen in der URL, in den Überschriften und auch in den Title-Tags.

Zu den weiteren Möglichkeiten, Transaktions-Suchanfragen abzufangen, zählen zum Beispiel:

  • die Nennung von Branding-Elementen (Markennamen, Slogans etc.) im Titel,
  • die Angabe von Produktbezeichnungen in Überschriften und URLs,
  • die Verwendung von Meta Descriptions und Meta Keywords und
  • die Kombination unterschiedlicher Begriffe mit passenden Verben, um ganze Suchphrasen der Nutzer abzudecken.

Bei der Verwendung von Keywords ist auf ein gut ausgewogenes Verhältnis zu achten, da Keyword Stuffing von Google abgestraft wird.

Bezahlte Anzeigen versprechen hohe ROI-Werte bei einem Transaktions-Query. Wer Anzeigen via Google AdWords oder über das Yahoo-Bing-Netzwerk schaltet, schreibt mit hoher Wahrscheinlich stärkere Umsätze bei gleichzeitiger Kosteneffizienz. Landing Pages und Rich Snippets unterstützen dabei, Klickraten und Konversionen in den Suchergebnissen zu steigern.

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