Skip to main content

Snackable Content

Was ist Snackable Content?

Die Bezeichnung stammt vom englischen Begriff für schnelle Zwischenmahlzeit. Das ist kein Zufall. Tatsächlich geht es bei Snackable Content darum, in kürzester Zeit so viele spannende Informationen wie möglich zu erhalten. Dabei kann es sich auch um Unterhaltung oder News handeln. Wichtig ist, dass die Länge sehr moderat ist.

  • Länge: Für Text, Werbung und Video, sogar Radiowerbung – sollte die Botschaft nicht länger dauern, als die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Users lang ist. Früher lag diese noch bei 12 Sekunden, mittlerweile sind es 8 Sekunden.
  • Inhalt: Der Inhalt muss entsprechend der Kürze auch sehr gut verständlich sein. Einfach geschriebene Sätze mit kurzen Worten und nicht mehr als sieben Begriffen pro Satz können am besten antizipiert werden.
  • Effizienz: Auf der anderen Seite ist die Produktion von diesem Shortcontent effizient. Sie dauert in der Regel sehr wenig Zeit und erzielt damit große Wirkung. Bei den fertigen Produkten handelt es sich nicht um detailverliebte Perfektionen, sondern wirklich darum, sogar subliminale Reize zu setzen oder sich in das Konsumentengedächtnis zu rufen.

Sehr beliebt sind Animated Gifs, weil sie vor allem über soziale Medien gerne geteilt werden. Auf diese Weise hat der Snackable Content durchaus das Potenzial, viral zu gehen.

Grundregel von Snackable Content

Die Botschaft muss sofort erkennbar sein. Der Rezipient darf nicht geduldig abwarten müssen oder mit einem liebevoll aufgemachten Spannungsbogen neugierig gemacht werden. Er hat nur kurz Zeit und will schnell seinen Informationsdurst stillen. Im besten Falle verlangt ihm die Kurzwerbung ein Lächeln ab und er teilt den Inhalt mit seinen Freunden.

Snackable Content in Eigenproduktion

Mit Snapchat oder anderer Software kann wirklich jeder Snackable Content produzieren und ihn auf einschlägige Netzwerkseiten hochladen.

So machen es die Profis

Diese Form ist jedoch auch bei den Profis immer beliebter. Marketingexperten arbeiten mit allen Instrumenten, um ihre Darbietung von Marke und Hersteller unterhaltsam wirken zu lassen. Der Entertainmentaspekt zählt allerdings nur vordergründig. In Wahrheit liegt der Fokus auf den unterschwelligen Informationen. Da wäre das Aufbauen von Sympathie und Vertrauen durch Verkörperung gleicher Werte wie die Zielgruppe. Commitment wird außerdem durch Stellvertreter der Gruppe erzeugt, deren Probleme gelöst werden. Interessanterweise ist es gar nicht notwendig, eine Lösung beim Snackable Content zu präsentieren. Alleine der Lustigkeit wegen wird ein solches Failure-Video geliked und geshared.
Es ist also denkbar, den kurzen Content nicht nur als Teil einer Kampagne zu sehen, sondern eine eigene kleine Session aus Miniclips auf die Beine zu stellen.

Welche Formate sind bei Snackcontent am beliebtesten?

Neben Shortclips, deren Intention Entertainment, Aufklärung oder auch eine Produktdemo sein kann, werden auch Infografiken oft verwendet. Für eine gelungene Visualisierung von Zusammenhängen müssen die Fakten und Diagramme zielgruppengerecht aufbereitet werden. Beim User kommen lustige, erstaunliche und überraschende Fakten besonders gut an. Eine Infografik sollte binnen der ersten Betrachtungssekunden einen Aha-Moment auslösen.

Fließtexte erscheinen meist im Gewand eines Tweets. Die kurzen Nachrichten bei Twitter haben die optimale Länge für Snackable Content und bieten darüber hinaus noch gleich eine eigene Plattform. Auch wenn hinter jedem Snackable Content eine größere Geschichte steht, so muss er unbedingt alleine funktionieren.

Zu den Animated Gifs gesellen sich auch statische Bilder, die als kurzer Content verstanden werden können. Im Vergleich zu Texten werden sie immer wichtiger auf den Social Platforms. Je weniger Aufmerksamkeit der User aufbringen muss, um sich angesprochen zu fühlen, desto besser. Wie nach einem guten Snack sollte das Belohnungszentrum anspringen.

 

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG

Snackable Content
Beitrag bewerten