Affiliate-Code

Was ist ein Affiliate-Code?

Mit dem Begriff Affiliate Code wird ein bestimmter Code zum Tracking von Daten im Rahmen des Affiliate-Marketings verstanden. Er kommt zum Einsatz, um Aufrufe und verschiedene Formen von Conversions zu registrieren und eine eindeutige Zuordnung vorzunehmen. Affiliate-Codes werden in Ads und andere Werbemittel eingebaut, die Affiliates und Publisher in ihren Seiten einbinden.

Überblick und Allgemeines

Im Online-Marketing beziehungsweise E-Commerce spielt das Affiliate-Marketing eine wichtige Rolle. Affiliates sind Partner, die ihre Vergütung erhalten, sobald ein Besucher eine bestimmte Form von Conversion ausführt. Diese wird im Vorfeld festgelegt und nach dem Klick auf ein Werbemittel festgestellt. Die Conversion kann beispielsweise ein Kaufabschluss oder das Abonnement eines Newsletters sein. Damit unterscheidet sich das Affiliate-Marketing von Webeprogrammen wie etwa Google AdWords. Bei diesen erfolgt die Abrechnung typischerweise auf Klickbasis.

Das Affiliate-Marketing bedarf einer exakten Zuordnung des Kunden durch einen Affiliate Code, damit die Provision nach Abschluss der Conversion korrekt ausgezahlt wird. Damit unterscheidet sich das Affiliate-Marketing wiederum von der Suchmaschinenwerbung, bei der die Herkunft des Kunden eine untergeordnete Rolle spielt, da die Verweisseite bereits feststeht. Die exakte Zuordnung erfolgt mit dem Affiliate-Code. In Affiliate-Netzwerken werden Affiliate-IDs vergeben. Diese sind im korrespondierenden Tracking-Code vorhanden.

Anwendung und Komponenten des Affiliate-Codes

Auf vielerlei Weise können Affiliate-Codes eingebettet werden. Häufig werden sie in Text-Links oder auch in Banner- und Bild-Links eingebunden. Der Code vereinfacht jedoch auch das Tracking von anderen Dateien oder Videos. Ein Affiliate-Code ist typischerweise aus bestimmten Komponenten und Inhalten aufgebaut.

Die Hauptkomponente ist ein Linkziel. Dieses muss im Werbemittel enthalten sein, damit der Nutzer nach dem Klick auf das Ziel gelangt.
Eine weitere zentrale Komponente ist die Affiliate-ID. Diese hat die Aufgabe, das Werbemittel exakt einem Publisher zuzuweisen.
Die Werbemittel-ID gibt einem Händler genauen Rückschluss darauf, welches Werbemittel User angeklickt haben. Von Bedeutung ist dies insbesondere, wenn Werbetreibende verschiedene Ads und Werbemittel beim selben Publisher veröffentlicht haben.
Der Werbebanner beziehungsweise das Bannerbild befinden sich auf speziellen AdServern (nicht etwa auf Publisher-Servern). Aus diesem Grunde muss im Affiliate-Code zusätzlich eine Bild-URL enthalten sein. Diese ermöglicht den Zugriff auf das Werbemittel auf dem AdServer.

Implementierung des Affiliate-Codes

Ein Affiliate-Code lässt sich in der Regel via JavaScript in eine Seite implementieren. Dieses Implementierungsprinzip ist der Grund dafür, weshalb Nutzer, die einen Script-Blocker nutzen, keine Anzeige von Webebannern erhalten. Script-Blocker sind imstande, Java-Script-basierte Inhalte davon abzuhalten, ausgespielt zu werden. Jedoch gibt es ebenso die Möglichkeit, Werbemittel auf HTML-Basis einzubinden. Die Anzeige dynamischer Werbemittel ist ebenso mit CSV-Dateien möglich. CSV-Listen ermöglichen beispielsweise die dynamische Anzeige von Produkt-Ads auf den Webseiten der Publisher.

Anwendung und Nutzen im Online-Marketing

Die Auswahl geeigneter Werbemittel ist für Affiliates von besonderer Bedeutung. Von ihr hängt die Anzahl möglicher Conversions ab. Davon wiederum sind die möglichen Provisionen abhängig. Daher spielt auch die Wahl und Optimierung des Linksziels eine Rolle. Durch die Auswahl eines Deep-Links können Banner einen Besucher beispielsweise zu einem speziellen passenden Angebot eines Händlers weiterleiten. Bei Partnerschaften zwischen Werbetreibenden und Publishern kommen meist vielseitige Mittel zum Einsatz. Eine hohe Zahl wirksamer Werbemittel und eine attraktive Gestaltung erhöht das Interesse der Affiliates, sich für ein entsprechendes Programm zu entscheiden.

Beim Affiliate-Marketing ist der Ablauf typischerweise von einem bestimmten Muster geprägt. Zunächst klickt ein Besucher auf der Webseite eines Publishers auf ein Werbemittel, beispielsweise einen Ad-Links oder einen Banner. Dieser Link führt auf eine bestimmte Seite, häufig einen Online-Shop. Sobald der Nutzer eine marketingrelevante Tätigkeit ausführt, wird von einer Conversion gesprochen. Für vorab festgelegte Conversions erhalten Publisher eine ausgehandelte Vergütung. Abonnements oder Kaufverträge sind typische vergütete Conversions im Online-Marketing.

Je nach Art der Festlegung gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle. Die wichtigsten sind Cost-per-Order (CPO, Kosten pro Bestellung) sowie Cost-per-Lead (CPL). Um die Vergütung vorzunehmen, muss der Händler wissen, von welcher Publisher-Seite aus der Besucher kommt. Der Affiliate-Code nimmt genau diese Zuordnung vor. 


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