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Ad Click Rate

Was ist die Ad Click Rate?

Die Ad Click Rate oder Werbeklickrate ist eine bedeutende Kennzahl zur Messung der Werbewirksamkeit. Sie gibt das Verhältnis zwischen Ad Impressions und Ad Clicks an. Damit gibt sie Rückschluss darauf, welcher Prozentsatz der Nutzer die Werbung tatsächlich angeklickt hat. Jeder Klick auf Werbemittel wird mit Hilfe eines Ad Servers gemessen. Mit verschiedenen Strategien kann man Ad Clicks erhöhen und damit die Ad Click Rate optimieren.

Definition und Überblick zur Ad-Click-Rate

Als Verhältniszahl zwischen Ad Impressions und Ad Clicks stellt die Ad Click Rate eine maßgebliche Erfolgskennzahl im Online-Marketing dar. Sie gibt an, wie viel Prozent der Nutzer, die ein Werbemittel gesehen haben, dieses auch anklicken. Zur Messung der Effizienz eines Werbemittels ist die Click Rate daher ein wichtiger Indikator. Erhält ein Werbebanner beispielsweise 5000 Ad Impressions und bekommt 250 Ad Clicks, so entspricht dies einer Ad Click Rate von 5 Prozent.

Als Ad Click wird jeder Klick auf eine Werbeanzeige (Ad) bezeichnet. Dies können Werbebanner oder Werbebuttons sein. Diese verweisen auf die Landing Page oder Webseite eines Werbetreibenden. Ziel ist es, Besucher auf diese Internetseiten zu führen und als Kunden für die eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu gewinnen. Dieser Prozess wird als Conversion bezeichnet. Auch der Gewinn von Kundendaten beziehungsweise Leads ist für einen Werbetreibenden bereits von Interesse. Die Zahl der Ad Klicks gibt direkten Rückschluss auf den Erfolg von Werbemaßnahmen. Die Ad Click Rate ist als Verhältniszahl direkt davon abgeleitet. Die Mehrheit der Werbekampagnen im Online Marketing und ihrer Kosten basiert auf der Berechnung von Klicks auf Werbebanner, insbesondere im Affiliate Marketing sowie im Display Marketing. Dem liegt das Berechnungsmodell des Pay per Click (PPC) beziehungsweise Cost per Click (CPC) zugrunde.

Messung der Ad Click Rate und Tracking

Jeder Klick auf eine Werbemaßnahme wird registriert, um Erfolg und Werbewirksamkeit einer Kampagne zu ermitteln. Zu diesem Zwecke kommen typischerweise Adserver zum Einsatz. Auf dem Adserver werden die Werbemittel, die Klicks auf diese Ads sowie die Webseiten der Publisher einander zugeordnet. Es finden mehrere Tracking-Methoden Einsatz, um Klicks zu registrieren und damit eine Kampagne zu analysieren.

Neben Adservern finden auch Methoden wie Cookies oder Fingerprints Anwendung, damit ein Ad Click einem realen menschlichen Besucher einer Website korrekt zugeordnet werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht nur menschliche User einen Ad Click verursachen können. Auch automatisierte Systeme und Skripte führen Klicks auf Werbeanzeigen aus. Dazu zählen etwa Crawler und Bots. Klicks, die nicht von menschlichen Nutzern stammen, schmälern die Werbewirksamkeit einer Kampagne. Geschieht es mit betrügerischen Motiven, so wird von Click Fraud oder Klickbetrug gesprochen. Dieser stellt eine der häufigsten Formen des Anzeigenbetrugs oder Ad Frauds dar. Klickbetrug kann entgegengewirkt werden, indem Klicks korrekt gezählt werden. Auf diese Weise lassen sich Crawler, Bots und sonstige Skripte serverseitig ausschließen, sodass sie keine Berücksichtigung in der Berechnung der Ad Click Rate finden.

Einflussfaktoren und Steigerung der Ad Click Rate

Die gewünschte hohe Ad Click Rate ist von mehreren Faktoren abhängig, wobei eine zielgruppengerechte Ansprache von besonderer Bedeutung ist. Ebenso ist die Auswahl relevanter Keywords wichtig. Die Generierung einer hohen Ad Click Rate bedarf ebenso wie andere Bereiche des Online Marketings einer durchdachten Strategie. Dies beinhaltet die Formulierung der Ziele, die eine Kampagne erreichen soll. Ebenso gilt es, die Zielgruppe festzulegen und einzugrenzen. Schon vor der konkreten Planung der Werbemittel können Werbetreibende darauf achten, die Kampagne an die jeweilige Branche, den Markt sowie die Zielgruppe anzupassen. Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Gestaltung der Werbemittel mit direktem Bezug zur Zielgruppe. Ebenso ist es empfehlenswert, relevante und den eigenen Inhalten thematisch nahestehende Kooperations-Webseiten auszuwählen.

Hinsichtlich der Werbemittel-Gestaltung ist darauf zu achten, diese hinsichtlich Layout und Inhalt zielgruppengerecht aufzubereiten. Sie sollen potentielle Kunden bestmöglich ansprechen und zu einem Klick animieren. Um einen finalen Anstoß zum Klick auf Werbemittel zu geben, ist ein Call to Action (CTA), also eine Handlungsaufforderung an die Zielgruppe wichtig. Ebenso empfehlen sich Incentives beziehungsweise Anreize sowie aktivierende Formulierungen und Wörter. Empfehlungen durch andere Kunden tragen ebenso zu einer Erhöhung der Ad Click Rate bei. Auch das bewusste Auslassen der Preisangabe für die beworbenen Waren und Dienstleistungen erhöht nachweislich die Click Rate.

Zum Test der Effizienz von Werbekampagnen eigen sich sogenannte A/B-Tests. Hierbei testet man verschiedene Ausführungen der Werbemittel. Diejenige Variante, die eine höhere Ad Click Rate nach sich zieht, ist vorzuziehen.

Kenntnis des Marketing-Funnels ist ebenso von Relevanz hinsichtlich der Optimierung der Click Rate. Je nachdem, in welchem Teilbereich des Marketing-Funnels sich ein User befindet, kann der Ad Click unterschiedliche Ziele verfolgen. So kann das Ziel neben dem reinen Sale auch die Gewinnung von Datensätzen (Leads) sein. Davon hängt auch die Wahl der Keywords bei den Werbemitteln ab. Content Marketing kann in diesem Zusammenhang eine wichtige Stütze für die Werbekampagne sein. So eignen sich etwa Webseiten mit für die Zielgruppe informativen, relevanten Inhalten als Ziele der Werbemittel.

Stellenwert im Online Marketing

Als wichtige Kennzahl zur Effizienzmessung hat die Ad Click Rate insbesondere im Affiliate Marketing und Display Marketing einen wichtigen Stellenwert. Dies gilt insbesondere für solche Marketing-Kampagnen, die auf Sales ausgerichtet sind. Auch wenn es sich um eine besonders relevante Kennzahl handelt, ist die Klickrate ein Wert, den es stets im Kontext mit weiteren Kennzahlen zu betrachten gilt, wenn es um die Beurteilung der Werbewirksamkeit einer Kampagne geht.

Die Berechnungsmodelle für Ad Clicks und Ad Rate haben eine weite Verbreitung, doch haben sie auch Grenzen in ihrer Eignung zur Auswertung des Werbeerfolgs. Werbetreibende haben typischerweise jeden Klick auf ihre Werbebanner zu bezahlen. Doch ist der reine Klick auf eine Anzeige nicht gleichzusetzen mit einem Kauf oder einer Conversion. Damit gibt die Klickrate zwar Rückschluss auf die Annahme und Akzeptanz der Werbemittel. Jedoch lässt sie keinen direkten Rückschluss auf den Return on Investment, beispielsweise auf Umsatzsteigerungen oder Leadgenerierung infolge einer Kampagne, zu.

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