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Google OneBox

Was ist die Google OneBox?

Die Google OneBox bezeichnet eine spezielle Darstellungsform in den Suchergebnissen des Suchmaschinenbetreibers Google. Sie dient dazu, wesentliche Informationen bei populären Suchbegriffen und Keywords übersichtlich in einer Art Box zusammenzufassen. Die OneBox wird nur im Zusammenhang mit ganz bestimmten Suchanfragen ausgespielt. Im E-Commerce dient die OneBox beispielsweise dazu, wichtige Informationen über einen Online-Shop auf den ersten Blick zu bündeln. Die OneBox hat insbesondere im Zuge des Google Hummingbird Updates eine große Erweiterung erfahren.

Überblick und Allgemeines

Die Google OneBox stellt eine eigenständige Darstellung innerhalb der SERPs dar. Wesentliche Ergebnisse zu Suchanfragen werden zusammengefasst und komprimiert dargestellt. Wenn Nutzer etwa nach Shops, Marken oder Filmen suchen, werden die bekannten Informationen strukturiert ausgespielt. Hierbei werden die Suchergebnisse der Universal Search genutzt.

Google One Box Stephen King

Bei der Suche nach “Stephen King” erscheinen Informationen zum Schriftsteller rechts in der Google OneBox

Die Informationen stammen aus anderen Suchergebnissen, die der Webcrawler von Google bereits von verschiedenen Webseiten gesammelt und verarbeitet hat. Die Vorgehensweise dient der Nutzerfreundlichkeit. Anwender sollen mit möglichst wenigen Klicks und Anfragen zu den gewünschten Informationen gelangen.

Dies setzt voraus, dass die relevanten Suchresultate oben in den SERPs angezeigt werden, also ein hohes Ranking aufweisen. Weitere Klicks, die etwa auf die entsprechende Informations-Seite führen, sollen eingespart werden. Dies birgt ein gewisses Risiko sinkender Klick- oder Zugriffszahlen für die Ziel-Webseiten, von denen die Informationen stammen.

Konzept und Entwicklung der Google OneBox

Google hat im Verlaufe seiner Evolution immer wieder mit Darstellungsmöglichkeiten der Suchergebnisse experimentiert. Das übergeordnete Ziel ist es, Nutzern schnelle und präzise Antworten auf die Anfragen geben zu können. Die OneBox stellt in diesem Bestreben eine Option dar, die Ergebnisse aus den regulären Ergebnissen an gut sichtbarer Stelle platziert direkt in die organischen Suchergebnisse einzubauen.

Ein Nebeneffekt besteht darin, dass die OneBox-Ergebnisse den Platz für die sonstigen organischen Suchergebnisse etwas einschränkt. Dies legt die Annahme nahe, dass die OneBox auch dazu dient, dass Anwender sich möglichst lange mit Google und seinen Produkten befassen. Ein mögliches Ziel liegt darin, Anwender zum Klick auf Werbeanzeigen zu bewegen, die mit dem Dienst von AdWords in Verbindung stehen.

Darstellung und Funktionsumfang

Die Grundlage der OneBox ist die Darstellungsform des Knowledge-Graphen. Auch dieser basiert auf diversen Informationen und Daten, die Google von verschiedenen Seiten sammelt. Es handelt sich um strukturierte Daten, auf deren Grundlage die Suchmaschine übersichtliche Informationen zusammenstellt.

Im Verlauf seiner Updates, insbesondere des Hummingbird-Updates, wurde die OneBox immer wirkmächtiger. Es lassen sich Unternehmensbewertungen oder Shop-Bewertungen dort ausspielen. Grundlage solcher Bewertungen sind beispielsweise die Daten auf sozialen Netzwerken wie Facebook. Grundsätzlich können jedoch sämtliche Bewertungen, die mit strukturierten Daten arbeiten, in die Darstellung herangezogen werden.

Einsatzbereiche und Unternehmen

Die Arten von Suchanfragen, für die eine OneBox-Darstellung infrage kommt, sind vielseitig. Die Funktionalität ist zudem landesspezifisch. Im angloamerikanischen Raum ist insbesondere die Einbindung vertikaler Suchresultate in die organische Suche beliebt.

Unternehmen haben mit der OneBox für Unternehmen die Option, Daten aus verschiedenen Systemen abzurufen. Die Daten können etwa aus CRM-Systemen übernommen werden. Sie werden über eine individuelle Suche bei Google abgerufen, übersichtlich zusammengestellt und sind damit für Nutzer des jeweiligen Intranets verfügbar.

Vorteilhaft für Unternehmen ist die deutliche Darstellung der wesentlichen Informationen an sichtbarer Stelle durch die Google OneBox. Diese praktische Darstellungsform wird gegenüber Anwendern für ein positives Nutzererlebnis sorgen und dazu beitragen, dass das Unternehmen dem User in positiver Erinnerung bleibt. Nachteilig ist die Tatsache, dass den Anwendern bei bestimmten Anfragen bereits der Blick auf die Google OneBox genügt, um sämtliche gewünschten Informationen zu erhalten. In der Folge klicken weniger auf die Quellseite der Informationen. Dies kann einen generellen Verlust von Traffic für die Seitenbetreiber zur Folge haben. Bei Nutzung von Google AdWords oder AdSense auf den Zielseiten kann eine gute OneBox zudem einen Rückgang des Umsatzes aus Werbeeinnahmen nach sich ziehen.

Im Sinne der Suchmaschinenoptimierung von Zielseiten, die von OneBox-Darstellungen betroffen sein könnten, sind bestimmte Maßnahmen anzuraten. Da mögliche Traffic-Verluste durch die Google OneBox im Wesentlichen im Zusammenhang mit Anfragen auf Basis von einem oder wenigen Wörtern zustande kommen, empfiehlt sich eine Optimierung auf sogenannte Long-Tail-Anfragen, sprich Suchanfragen auf Basis längerer W

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