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Nerd-News: „Google: Spiel mir das Lied vom Tod!“

Nerd-News 02.02.2018

(c)iStock/Darrin-Klimek

Dank personalisierter Suchanzeigen und Künstlicher Intelligenz kann Google jetzt den exakten Todeszeitpunkt seiner Nutzer vorhersehen?! Moment! So manche Überschrift spielt mit den Ängsten ihrer Leser. Das einzige, das hilft, ist durchatmen und weiterlesen. Denn so schlimm ist Google nicht. Na gut, noch nicht.

Google sagt den Tod voraus?

Tot gesagte leben länger? Wenn es nach Google ginge, hieße die Antwort ganz klar: Nein. Eine Schlagzeile sorgte dieser Tage für ganz viel Brisanz: „Google sagt den Tod voraus“. So oder so ähnlich prankte die Überschrift branchenübergreifend auf allen Medienportalen, die sich als kompetent und investigativ bezeichnen. Dem Leser schlotterten nach den ersten Zeilen zunächst die Knie. Na toll! Google weiß, wo ich wohne, was ich esse und ist über meine Vorlieben besser im Bilde als ich. Jetzt schlägt’s 13. Dank Künstlicher Intelligenz weiß Google nun auch, wann ich sterben soll?! Was muss ich denn noch alles von mir preisgeben, nur weil ich einmal nach „rote Schuhe günstig“ gegooglt habe? Es gibt Dinge, die möchte man einfach nicht wissen.

Und die weiß in Wahrheit auch Google nicht. Zumindest noch nicht. Also runter vom Gas, denn so schnell ist Silicon Valley nun auch wieder nicht. In der Forschungsarbeit der KI-Experten von Google geht es nämlich konkret um die Vorhersage des Todeszeitpunktes von Patienten per Software, deren Ableben kurz bevorsteht. Treffsicherheit: Bis zu 95 Prozent. Mehr zum Thema auf onlinehaendler-news.de

Händlerbund-Studie: DSGVO! Was hat sich bisher getan?

DSGVO! Bitte was? Datenschutzgrundverordnung. So ließe sich das Ergebnis zweier Studien des Händlerbundes zusammenfassen. Anfangs nur als aufgeblähter Wort-Wust abgetan hat sich das Thema bereits zum Politikum entwickelt. Websites werden europaweit in die Pflicht genommen. Oder, abhängig von der Perspektive, an die Kandare. Die Datenschutzgrundverordnung tritt am 25. Mai in Kraft. Seitenbetreiber, die bis dahin ihre Website nicht den Vorgaben angepasst haben, drohen horrende Strafen. In Millionenhöhe sogar, wenn es ganz dick kommt. An beiden Studien beteiligten sich rund 300 Online-Händler. Das Ergebnis: Die meisten fühlen sich schlecht informiert. Jeder redet zwar über die DSGVO, doch viele scheitern bereits bei der Umsetzung. Mehr zum Thema auf e-commerce-magazin.de

Studie: Was Influencer wollen?

Warum tun sie sich das eigentlich an? Caroline Daur, Sami Slimani, Stefanie Giesinger und wie sie alle heißen. Des Geldes wegen? Für den Ruhm? Oder ist es vielleicht doch der unbändige Hunger nach Anerkennung weil sie in Kindheit und Jugend zu wenig Liebe erfahren haben? Narzissmus hin oder her, es ist in jedem Fall nicht das Geld, was Influencer antreibt. Und auch keine Gratispröbchen der schillernsten Marken. Sie wollen ernstgenommen werden, ein Unternehmen aus Überzeugung vertreten können und als Botschafter fungieren dürfen. Gestalterischer Freiraum ist ihnen dabei ebenso wichtig wie Einfluss auf kreative Prozesse. „Es geht um echte Beziehungen – und nicht um One-Night-Stands“, fasst einer der Studienautoren die Ergebnisse zusammen. Mehr zur Studie auf t3n

 

Studie: „Lügenpresse.“ – mitnichten!

Das Vertrauen in etablierte Medien ist hierzulande laut einer Studie des Instituts für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz wieder gestiegen. Rund 43 Prozent der 1200 Befragten halten Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und der Tagespresse für glaubwürdig. Nur zehn Prozent vertrauen den Angeboten im Netz. In den sozialen Netzwerken sind es sogar nur magere drei Prozent. Grund für den massiven Vertrauensverlust im Netz seien laut Studienautoren die anhaltenden Debatten über Fake-News und Hasskommentare. Mehr zum Thema auf horizont.net

Titelbild: (c)iStock/Darrin-Klimek

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