Gibberish Scores

Gibberish Scores

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Was ist Gibberish Scores?

Gibberish Scores stellt ein Patent dar, das von dem Konzern Google im Jahre 2009 angemeldet wurde. Mit diesem Patent soll es der Suchmaschine Google leichter gemacht werden, Unique Content – also einzigartige Inhalte – von Duplicate Content, Webspam und Thin Content zu differenzieren. Innerhalb Deutschlands wird im Zuge des Gibberish Scores auch vom sogenannten “Schwafel-Score” gesprochen.

Gibberish Scores: Wesen und Hintergrund

W├Ârtlich ├╝bersetzt hei├čt Gibberish Scores so viel wie “Gequassel”, “Kauderwelsch” oder “Geschw├Ątz”. Bei diesem Begriff geht es um die Anteile der Sprache, die keine besondere Bedeutung haben – so wird Gibberish etwa bei Stimm├╝bungen in Konzerten verwendet oder wenn in Film und Theater eine sprechende Ansammlung von Menschen zu simulieren ist. Aufgabe des Gibberish Score ist es, in diesem Zusammenhang, Content zu erkennen, der keinen besonderen Inhalt aufweist. Die ├╝bergeordnete Zielsetzung von Google ist jedoch, den User zu m├Âglichst gutem Unique Content hinzuf├╝hren. Mit den Gibberish Scores kommt der US-amerikanische Internetkonzern diesem Ziel ein deutliches St├╝ck n├Ąher.

Im Verlauf der vergangenen Jahre hat Google immer wieder Updates durchgef├╝hrt, zu nennen sind diesbez├╝glich vor allem das Panda Update, das Penguin Update sowie im Jahr 2013 das Hummingbird Update. Der Gibberish Score ist ein wichtiger Teil dieser Updates, mit dem Inhalte m├Âglichst pr├Ązise hinsichtlich ihrer Qualit├Ąt und Einzigartigkeit bewertet werden sollen. Es geht in der Gesamtsicht der Updates vor allem darum, Spam ohne Mehrwert f├╝r den User zu bek├Ąmpfen und hochwertigen Unique Content in den Vordergrund zu r├╝cken.

Funktionsweise des Gibberish Scores

Die Gibberish Scores stellen eine funktionale Innovation von Google dar, mit der “guter” Content von “schlechtem” Content unterschieden werden kann. Den Gibberish Score eines bestimmten Dokuments kann man anhand von zwei Bausteinen ermitteln:

Mit diesem Score bewertet man die Sprache des Contents. Er wird auch als “Sprach-Score” bezeichnet. Zur Bewertung findet zun├Ąchst eine Bereinigung des Quelltexts um die HTML-Elemente statt, wonach der Quelltext in einzelne Spracheinheiten zerlegt wird. Diese Sprach- bzw. Texteinheiten werden sodann mit anderen Inhalten verglichen. Es geht hierbei um Inhalte, die bez├╝glich einer individuellen Suchanfrage innerhalb einer bestimmten Zeitdauer abgespeichert werden. Ein Google-Algorithmus ermittelt abschlie├čend, wie hoch die Wahrscheinlichkeit bestimmter Wortfolgen ist. Mit dem “Language Model Score” werden diese Wahrscheinlichkeiten zusammengefasst.
Mit diesem zweiten Score ermittelt man, wie hoch die Relevanz eines Texts hinsichtlich einer Suchanfrage ist. Es wird ├╝ber statistische Methoden festgestellt, ob eine Relevanz durch “Keyword-Stuffing” oder viele “Money-Keywords” in unnat├╝rlicher Weise hergestellt wurde. Wichtig beim “Query Stuffing Score” ist, dass nicht lediglich einzelne Keywords zur Bewertung herangezogen werden, sondern gesamte Phrasen und Wortfolgen.
Diese beiden Scores zusammengenommen ergeben den Gibberish Score eines Dokuments im WWW. Wenn zu viele Gibberish-Elemente in einem Webdokument bzw. Text vorzufinden sind, so f├╝hrt dies zu einer Ranking-Abwertung der Website bez├╝glich eines bestimmten Suchbegriffs.

Relevanz und Nutzen f├╝r die Suchmaschinenoptimierung

Mit den Gibberish Scores sollen Inhalte im Web bek├Ąmpft werden, die zu einer k├╝nstlichen Verbesserung des Rankings beitragen sollen. Google will mit den Gibberish Scores einer Manipulation entgegenwirken, die Suchmaschinenoptimierer jedoch sehr oft in einem bestimmten Ma├če anwenden, um Inhalte in den Google-Suchergebnissen nach vorne zu bringen. Es ist in dieser Weise eine sensible Angelegenheit, mit dem Gibberish Score genau die Ambitionen zu behindern, mit denen SEOs oftmals ein besseres Ranking f├╝r die von ihnen betreuten Websites generieren m├Âchten. Doch die Branche der Suchmaschinenoptimierer hat bereits auf die Gibberish Scores reagiert. Neuer Content wird in dieser Weise meist nicht mehr Keyword-optimiert gestaltet, sondern anhand von WDF*IDF-Kriterien.

Mit der WDF*IDF-Methodik wird bei der Optimierung von Webinhalten nicht lediglich die Dichte an Keywords beachtet, sondern zudem die Anwendung verschiedener Phrasen im Vergleich mit anderen Internetseiten, welche f├╝r ein Keyword relevant sind. Mit diesen Neuerungen ist die Produktion von Content, der f├╝r Suchmaschinen optimiert ist, noch einmal deutlich komplexer geworden. Grunds├Ątzlich kann man feststellen, dass mit dem Gibberish Score die Qualit├Ąt und Einzigartigkeit von Webinhalten deutlich gest├Ąrkt wird.

Fazit zu Gibberish Scores

Im Zuge der Updates zum Google-Algorithmus wurde 2009 der sogenannte Gibberish Score eingef├╝hrt. Der Gibberish Score besteht aus zwei einzelnen Scores, mit denen die Gibberish-Elemente eines Dokuments im Web festgestellt werden. Kommen zu viele dieser Elemente vor, so f├╝hrt dies zu einer Abwertung im Ranking. Grundlegend geht es bei den Gibberish Scores um die St├Ąrkung von Unique Content, der einen Mehrwert f├╝r den User bietet. Es werden Thin Content, Duplicate Content und Webspam effektiv bek├Ąmpft.


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