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SEO Guide für ein besseres Ranking in Suchmaschinen

Titelbild zum Blogbeitrag "SEO Guide"

Copyright © Shutterstock/xtock

Der folgende Beitrag soll eine Hilfe für alle Websitebetreiber darstellen, die ihrer Seite zu einem besseren Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen verhelfen wollen. Als Basis wird dabei Googles Einführung in die Suchmaschinenoptimierung zugrunde gelegt. Auf diesem Guide aufbauend werden grundlegende Tipps zur Erreichung eines besseren Rankings in Suchmaschinen gegeben. Dabei wird vor allem auch erläutert, welche Punkte im Leitfaden von Google nicht berücksichtigt werden.

Da das Themengebiet der Suchmaschinenoptimierung ein sehr umfangreiches ist, stellt dieser Guide kein allumfassendes Handbuch und vor allem keine Garantie für ein gutes Ranking dar. Vielmehr ist er als eine Starthilfe für erfolgreiches SEO zu verstehen, mit der die Grundzüge dieser Disziplin verdeutlicht werden sollen.

Inhaltsverzeichnis

1. Indexierung, Backlinks, Crawling

Im Google Leitfaden wird unter anderem aufgezeigt, wie Sie Ihre Website in den Google-Index aufnehmen lassen und für angemessenes Crawling sorgen. In unserem SEO Guide präsentieren wir kurz und kompakt, welche Optionen Google bereitstellt, damit Ihre Website in den Suchergebnissen auftaucht und wie Sie mit Suchmaschinenoptimierung beginnen.

1.1 So arbeiten Suchmaschinen

Suchmaschinen nutzen Crawler, auch Bots genannt, deren Aufgabe es ist, Webseiten zu analysieren. Crawler verhalten sich im Grunde wie normale Internetnutzer. Sie folgen den Links von Webseiten, um so auf eine andere Seite zu gelangen. Diesen Vorgang wiederholen sie immer wieder. In selteneren Fällen folgen die Crawler keinem Link, sondern starten auf einer zufälligen Webseite neu. So kann verhindert werden, dass Crawler sich immer innerhalb der gleichen Domain bewegen. Dies wäre der Fall, wenn es auf einer Domain nur interne Verlinkungen gibt.

Anhand einer Analyse entscheidet die Suchmaschine, ob die gecheckte Seite in den Index (also die Suchergebnisseite) aufgenommen wird. Dabei helfen Meta-Daten und Keywords dem Crawler zu verstehen, worum es auf einer Seite geht. Durch einen speziellen Algorithmus gibt die Suchmaschine dann eine Ergebnisliste aus, die dem Nutzer möglichst gute Ergebnisse zu seiner Suchanfrage liefern soll.

Grafik: Wie arbeiten Suchmaschinen?

Quelle: http://www.wavemakers.co/blog/how-search-engines-work/

1.2 Gefunden werden durch Backlinks

Links führen nicht nur zu Unterseiten, sondern auch zu externen Websites. Platziert jemand einen Link zu Ihrer Website auf bereits indizierten Seiten, stehen die Chancen gut, dass Suchmaschinen irgendwann auch Bots zu Ihrem Onlineauftritt senden. Verknüpfungen mit anderen Seiten sind eine Möglichkeit zu bewirken, dass Google und Co. Sie finden.

Sie können durch gute Inhalte mithelfen, dass andere Websitebetreiber auf Sie aufmerksam werden und auf Ihre Website verlinken. Backlinks sind nicht nur sinnvoll, um von Google gefunden zu werden.Sie sind auch eine gute Maßnahme für bessere Rankings (mehr unter “erweiterte Tipps”).

Neben den Tipps aus dem Google Leitfaden gibt es noch weitere Dinge, die Sie beachten sollten. Links von externen Websites können zum Ranking beitragen. Sorgen Sie daher für einen stetigen und organischen Link-Aufbau. Organische Links erhalten Sie durch gute Inhalte. Verzichten Sie auf automatischen Link-Aufbau. Diese Methode wird von Suchmaschinen als Betrug erkannt und kann zu starken Ranking-Einbußen führen. Achten Sie auch auf die Linkqualität. Besser sind wenig starke Links, als viele schwache Verknüpfungen. Starke Links sind solche, die von thematisch relevanten Inhalten und gut bewerteten Websites stammen. Als besonders wirksam gelten Links von Autoritätsseiten im jeweiligen Themenbereich.

Wenn Sie unsere SEO Tipps berücksichtigen, taucht Ihre Website nicht nur im Suchmaschinen-Index auf. Sie beginnen mit wirkungsvoller Suchmaschinenoptimierung für bessere Rankings und Besucherzahlen.

1.3 Website zur Aufnahme einreichen

Google stellt die Search Console zu Verfügung. Unter https://www.google.com/webmasters/tools/submit-url?hl=de lässt sich eine URL eintragen und einreichen. Hier geben Sie am besten die Startseite ein. Hat die Startseite eine korrekte Verlinkung zu Unterseiten, sollten all Ihre Seiten von den Bots gefunden werden. Bei komplexen Websites mit vielen Unterseiten sollte eine Sitemap eingereicht werden. Zu diesem Zweck müssen Sie unter https://google.com/webmasters/ einen Search-Console-Account erstellen, dort Ihre Website hinzufügen und die Sitemap einreichen. Kurze Zeit später sendet Google seine Bots aus, um Ihre Seiten zu scannen. Eine Aufnahme in den Index kann vonseiten Googles allerdings auch abgelehnt werden.

Tipp

Wie Sie eine XML-Sitemap erstellen und optimieren ist in unserem Blogbeitrag leicht und verständlich erklärt.

Da die robots.txt die erste Datei ist, die ein Crawler abruft, sollte auch hier die XML-Sitemap hinterlegt werden. So bekommt Google direkt einen Überblick über den Inhalt der Seite.

1.4 Crawlen von bestimmten Seiten verhindern

Manchmal sind Bots unerwünscht. Enthalten Unterseiten Informationen, die nicht in Suchergebnissen bei Google und Co. auftauchen sollen, können Sie robots.txt nutzen, um das Crawlen zu verhindern. Diese Datei wird im Stammverzeichnis (example.com/robots.txt) Ihrer Website platziert und enthält Anweisungen für Bots. Durch korrekt formulierte Anweisungen lassen sich bestimmte Bereiche Ihrer Internetpräsenz vom Crawling ausschließen. Um die Erstellung einer angemessenen robots.txt zu erleichtern, gibt es in der Search Console einen Generator.

Allerdings kann die robots.txt nicht das Crawling einer Website zu 100% verhindern. Gibt es zum Beispiel einen direkten Backlink auf eine Seite, oder wurde die Seite bereits schon indexiert, bevor sie durch die robots.txt gesperrt worden ist, kann sie möglicherweise auch trotz des entsprechenden Verweises in der robots.txt-Datei im Index angezeigt werden:

Robots.txt Snippet im Index

Obwohl die Website über die robots.txt gesperrt ist, erscheint sie im Google Index

 

Eine Methode zur Verhinderung der Indexierung, an die sich alle großen Suchmaschinen halten, ist der Wert “noindex”. Dieser wird den entsprechenden Seiten als Meta -Tag zugefügt:

<meta name="robots" content="noindex" />

Diese Angabe besagt, dass Suchmaschinen die entsprechend ausgezeichnete Seite nicht in ihren Index aufnehmen dürfen. In dem Zuge kann auch der Wert “nofollow” verwendet werden. Er verhindert, dass die Crawler den Links der Seite folgen.

Sinnvoll kann das Verhindern der Indexierung sein, wenn Duplicate Content vermieden werden sollen. Andernfalls könnte Google sogenannte Penalties aussprechen, die dem Ranking einer Seite schaden.

Tipp

Bedenken Sie, dass sich Bots von seriösen Anbietern zwar an die genannten Anweisungen halten, aber Sie müssen auch mit bösartigen Crawlern rechnen, die diese ignorieren werden. Neugierige Nutzer könnten auch die robots.txt-Datei öffnen und gezielt nach ausgeschlossenen Seiten suchen, denn diese können weiterhin über den Browser geöffnet werden. Diese Methoden sind dafür da, damit Sie bestimmen können, was in den Suchergebnissen nicht auftauchen soll. Wenn Sie echte Sicherheit brauchen, sollten Sie eine Autorisierungsmöglichkeit wie Passwortschutz integrieren

2. Wie mache ich meinen Inhalt für Google verständlich?

Im Abschnitt “Google (und Nutzern) Ihre Inhalte verständlich machen” befasst sich der SEO Leitfaden des Suchmaschinenbetreibers ausführlich mit den spezifischen Tags Meta-Title und Meta-Description sowie den Snippets, die als kurze Inhaltsangaben in Suchergebnissen auftauchen.

2.1 Der Meta-Title sollte eine Webseite wie eine Postanschrift identifizieren

Meta-Tags gehören als Metadaten einer Webseite in den Kopf (“<head>”) der Datei. Google empfiehlt, für jede Seite einen individuellen und aussagekräftigen Titel zu erstellen. Dieser sollte natürlich klingen und den Seiteninhalt treffend zusammenfassen. Vorteilhafte, optionale Zusatzinformationen sind der Name der Seite oder ein Firmenname und –standort sowie Angebotsschwerpunkte.

Ein No-Go sind dagegen Überschriften ohne jeden Bezug zum Inhalt sowie generische Titel, wie sie von Editierprogrammen beim Öffnen einer neuen Seite erstellt werden. Auch wenn Googles SEO Einführung duplizierte Überschriften auf unterschiedlichen Webseiten nicht grundsätzlich ablehnt, führt er die Verwendung derselben Titelangabe auf vielen oder allen Seiten einer Site explizit als “zu vermeiden” auf.

In der Kürze liegt die Würze

Abschließend geht Google im Abschnitt zum Meta-Title noch auf die Länge ein und warnt vor zu langen Überschriften sowie vor der Überfrachtung mit überflüssigen Schlüsselwörtern. Google verwendet den Inhalt der Title-Tags zwar vorzugsweise bei der Auflistung in SERPs, kürzt oder ersetzt diese aber, wenn sie zu lang oder irrelevant erscheinen. Der Meta-Title sollte daher eine Länge von ca. 60 Zeichen nicht überschreiten. Der Snippet-Generator von Sistrix hilft bei der Optimierung von Snippets und zeigt, wie Google-Nutzer einen Suchtreffer der betreffenden Seite sehen.

Tipp

In der Google Search Console können Sie die Click-Through-Rate verschiedener Meta-Title überprüfen und vergleichen und sie somit optimieren.

2.2 Meta-Description: die Chance für eine kostenlose Werbeanzeige

Auf die kurze Seitenbeschreibung in der Meta-Description geht Googles SEO Leitfaden zunächst mit dem Hinweis ein, dass ihre Qualität mit der Search Console des Suchmaschinenbetreibers überprüfbar ist. Sie identifiziert übermäßig lange oder kurze Meta-Descriptions ebenso wie zu häufig kopierte Einträge. Anschließend zeigt der SEO Guide den Vorteil einer Verwendung des optionalen Meta-Tags auf, das die Suchmaschine als Quelle für Snippets heranzieht, und verweist auf weitergehende Beiträge zur Optimierung von Meta-Description und Snippets.

 

Best Practices und No-Gos

Im Abschnitt zu den bewährten Vorgehensweisen empfiehlt Google, den Inhalt des Tags so zu formulieren, dass er den Suchmaschinennutzer informiert und interessiert. Konkreter lässt sich das so formulieren, dass die Meta-Description einen Call-To-Action enthalten und den Nutzer kurz darüber informieren sollte, was ihn auf der verlinkten Webseite erwartet. In den SERPs hat sie die Aufgabe einer Werbeanzeige, die den Suchenden zum Besuch der Webseite veranlassen soll.

Weiterhin geht der Leitfaden auf die Länge der Meta-Description ein, deren Grenzen nicht allgemeingültig bezifferbar sind, da diese von den individuellen Randbedingungen einer Suchanfrage abhängen. Allgemeinhin gilt eine Anzahl von 300 Zeichen als die Länge, die maximal verwendet werden sollte.

Die Liste der No-Gos zur Meta-Description dupliziert zunächst die beim Meta-Title genannten Einträge. Zusätzlich verbietet sie Inhalte des Meta-Tags, die ausschließlich aus Schlüsselwörtern bestehen oder den gesamten Textinhalt der Webseite duplizieren. Abschließend erläutert der Leitfaden noch, warum auch die Meta-Description möglichst für jede Webseite individuell erstellt werden sollte und warnt, wie beim Meta-Title, davor, dieselbe Description für alle oder zahlreiche Seiten zu verwenden.

Tipp

Wenn Sie bereits Werbung über Google Adwords betreiben, können sie prüfen welche Anzeigen besonders oft geklickt werden und diese Inhalte für die Meta Title und Descriptions adaptieren.

2.3 Weitere wichtige Tags für SEO

Die Überschrift-Tags h1, h2, h3 und dergleichen zählen zwar nicht zu den Meta-Tags, sind aber ebenfalls für die Suchmaschinenoptimierung von Bedeutung. Der Google SEO Leitfaden empfiehlt hier, mit diesen Tags eine hierarchische Struktur in Form einer Gliederung des Webseitentexts zu schaffen, die seine inhaltlichen Haupt- und Unterpunkte widerspiegelt. Er warnt hingegen davor, Überschrift-Tags für Textauszeichnungen zu missbrauchen, die keine Beziehung zur Textstruktur haben. Beispielsweise sollten h-Tags nur bei Inhalten und nicht sinnlos im Footer verwendet werden.

Bei den Überschriften ist auch die Gewichtung der Hierarchie entscheidend. Der h1 kommt eine höhere Gewichtung zu, als der h3-Überschrift usw. Verwenden Sie nach Möglichkeit ein wichtiges Keyword in den relevanten Überschriften.

2.4 Einfache und reiche Snippets

Die in SERPs angezeigten, textmäßigen Snippets sind in dieser SEO Guideline bereits bei der Meta-Description erwähnt. Googles Leitfaden geht aber noch auf eine andere Art von Snippets ein, die mittels sogenannter Strukturierter Daten spezifiziert werden. Diese dienen ebenfalls der Angabe von Metadaten, die Suchmaschinen auswerten können, bieten aber weitergehende Möglichkeiten, insbesondere das Referenzieren attraktiver Multimedia-Inhalte.

Google verwendet solche Rich-Snippets um Suchergebnisse durch zusätzliche Angaben aufzuwerten. Sie qualifizieren eine Webseite aber auch für Sonderfunktionen wie Sternebewertungen. Google bietet mehrere Tools mit denen Strukturierte Daten, respektive Rich Snippets überprüft, aber auch ohne Änderung am Webseiten-Quelltext ausprobiert werden können.

Mit dem kostenlosen Rich Snippet Testing Tool von Google können erstelle Rich-Snippets überprüft werden.

Beispiel einer Rich-Snippet in Form einer Sternebewertung

Beispiel einer Rich-Snippet in Form einer Sternebewertung

Tipp

Durch gut ausgezeichnete Rich Snippets fallen Sie in den Suchergebnissen besser auf – die Klickrate kann sich dadurch erhöhen.

3. Die Hierarchie einer Website

Ob Erstpräsentation oder umfassende Neugestaltung einer vorhandenen Website: Die Planung des Grundgerüstes ist eine essenzielle Vorabmaßnahme. Dieses Fundament soll sämtliche künftigen Änderungen auf der Seite zu tragen imstande sein: die Struktur und Hierarchie der Website. Ein solides Konzept unter Berücksichtigung einer Handvoll Regeln erspart Ihnen einiges an nachträglicher Flickerei und damit viel Ärger.

3.1 Die Startseite als Zentrum der Navigation

Für diese hierarchische Strukturgebung hat die Einführung in die Google Suchmaschinenoptimierung nützliche und nachvollziehbare Ratschläge parat – Dos und Dont’s, welche Ihnen als Ersteller und Betreiber einer Website bei der Realisierung des Projektes behilflich sind. Aller Anfang ist die Startseite – von hier aus generieren Sie die Navigationsstruktur. Google empfiehlt in seinen einführenden SEO Tipps den Aufbau organisch sinnvoller Hierarchien: stets vom Allgemeinen, Grobstofflichen hin zum Konkreten, Speziellen. Zum einen soll eine inhaltlich schlüssige Ordnung erkennbar sein, zum anderen ist auf eine möglichst unkomplizierte Ordnerstruktur zu achten. Zu tief verzweigte Unterverzeichnisse bergen die Gefahr, dass die Übersicht verloren geht. Von der Startseite aus sollte jeder Inhalt mit wenigen Klicks erreichbar sein.

3.2 Navigationspfade und Sitemap

Ebenso legt Google die Einrichtung von Navigationspfaden, den Breadcrumbs nahe – so weiß der Besucher stets, auf welchem hierarchischen Level er sich befindet. Navigationspfade stärken somit die Usability.

Beispiel Für eine Breadcrumb-Navigation

(c) Online Solutions Group GmbH

 

Die Breadcrums einer Seite lassen sich ebenfalls über strukturierte Daten auszeichnet – das erleichtert es Suchmaschinencrawlern die Hierachie der Website richtig zu erfassen. Darüber hinaus propagiert Google wie oben erwähnt die Einreichung einer XML-Sitemap – diese erleichtert der Suchmaschine die Orientierung und ist daher auch der Indexierung von Seiten in tiefer platzierten Ebenen förderlich. Die Einreichung einer XML-Sitemap ist erfahrungsgemäß jedoch nur sinnvoll bei großen Websites mit mehr als 5.000 URLs. Es lohnt sich dennoch, Googles einführende SEO Tipps bei Planung und Aufbau im Hinterkopf zu behalten.

3.3 Übersichtlichkeit für den Nutzer sicherstellen

Eine umsichtige Konzeption ist der Schlüssel für den Erfolg Ihres Webauftrittes. Ihr Themenschwerpunkt markiert üblicherweise den Ausgangspunkt der hierarchischen Aufstellung, bei kommerziellen Websites ist es zumeist der Unternehmensgegenstand. Von der Startseite ausgehend gilt es, Haupt- und Unterkategorien festzulegen, die in absteigender Hierarchie jeweils abnehmende Relevanz aufweisen. Bevorzugen Sie flache Hierarchien: Je knapper Sie die Anzahl an Unterebenen (Verzeichnistiefe) bemessen, desto einfacher machen Sie es sowohl Ihren Besuchern als auch den Suchmaschinen.

Vor allem bei großen Websites mit vielen URLs leidet die User Experience sehr schnell. Daher sollte auch auf eine niedrige Klickpfadtiefe geachtet werden. Die Klickpfadtiefe gibt die Anzahl der benötigten Klicks an, um auf eine bestimmte Unterseite zu gelangen.

Benennen Sie Verzeichnisebenen und Kategorien anhand thematisch plausibler Keywords. Achten Sie darauf, dass ein und dasselbe Keyword nicht gehäuft, beispielsweise in einer URL mehrmals (www.example.de/keyword/keyword_123/keyword_abc), vorkommt. Wählen Sie beim Betiteln Ihrer Verzeichnisse kurze Worte und Begriffe mit Themenbezug: Suchmaschinentreffer zeigen die ersten Worte einer URL an – so erhält der Besucher schon vor dem Anklicken Informationen zum Seiteninhalt.

Tipp: Verwenden Sie das Rich Snippet Breadcrumbs. Es wird im Suchtreffer anstelle der URL angezeigt und dient der besseren Übersicht.

Beispiel zum Rich Snippet Breadcrumbs

Beispiel: Breadcrumbs im Suchtreffer

3.4 Gefahren einer ungepflegten Hierarchiestruktur

Dont’s, die dem erfolgreichen Start Ihres Internetauftritts abträglich sind: sinnfrei verschachtelte Verzeichnisstrukturen, nachlässige Navigation mit schlampiger interner Verlinkung: Das Entstehen wilder URLs kann zu Duplicate Content und in weiterer Folge zur Abwertung seitens der Suchmaschinen führen. Google und Co. halten sich an klare Qualitätsvorgaben – beugen Sie dem unkontrollierbaren Wuchern unbeabsichtigter URLs vor, indem Sie von Anfang an die gebotene Sorgfalt an den Tag legen. Sorgfalt bei einer hierarchisch nachvollziehbaren Struktur, Sorgfalt bei Ihren sprechenden und themenzugehörigen Dateinamen. Übereinstimmender Standpunkt vieler Experten: Der Zeitaufwand, den Sie in diese organisatorische Vorarbeit investieren, wird sich bezahlt machen.

Mit dem Entwurf der Seitenstruktur und einer hierarchischen Gliederung schaffen Sie die solide Grundlage für alle weiteren Aktivitäten. Suchmaschinen folgen dem Nutzerverhalten – beherzigen Sie diesen Punkt. Lassen Sie Suchmaschinen-Algorithmen zwar nicht außer Acht, aber denken Sie in erster Linie an die Personen, die durch Ihre Seiten navigieren. Trends und Suchverhalten ändern sich und Algorithmen folgen diesen Trends. Mit einem starken Fundament können Sie den eigenen Auftritt neuen äußeren Umständen flexibel anpassen.

Beispiel für eine gute Verzeichnisstruktur

Beispiel für eine geordnete Verzeichnisstruktur

4. Keywordstrategie

Dieser Teil unseres SEO Guide skizziert, welche Ziele mit der Auswahl bestimmter Keywords erreicht werden sollen, wie die optimalen Keywords auf Grundlage einer individuellen Keywordstrategie gefunden werden und welche Tools für die Keyword -Recherche Webmastern und SEOs zur Verfügung stehen. Im Google Leitfaden wird auf dieses Thema kaum eingegangen.

4.1 Welche Bedeutung hat der Begriff Keyword?

Es ist wichtig zu wissen, dass der Begriff “Keyword” zwei unterschiedliche Dinge beschreibt. Zum einen werden bedeutungsvolle Worte oder Phrasen, die den Inhalt eines Textes beschreiben, als Keywords bezeichnet. Zum anderen ist ein Keyword jedes Wort, das von einem Benutzer in eine Suchmaschine eingegeben wird, um eine Online-Suche zu starten.

4.2 Die Ziele der Keywordwahl

Durch das Targeting bestimmter Keywords über verschiedene Suchmaschinen-Marketing-Techniken können Webseitenbesitzer ihre Chancen verbessern, in den Ergebnislisten der Suchmaschinen weit oben platziert zu werden. Grundsätzlich sind Keywords unverzichtbar, damit eine Webseite von Google & Co zu einem bestimmten Thema indexiert und bei einer Suchanfrage zu diesem Thema angezeigt werden kann. Die Wahl relevanter Keywords ist eine Voraussetzung für möglichst hohen Traffic und in der Folge für den wirtschaftlichen Erfolg einer Webseite und des dahinterstehenden Unternehmens.

4.3 Wie finden Webseitenbetreiber die optimalen Keywords?

Am Anfang der Keyword-Recherche steht die Festlegung, welches Ziel mit einer Webseite erreicht werden soll. Dabei spielt es keine Rolle, ob Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden, oder ob sich Besucher für einen Newsletter eintragen oder Informationen anfordern sollen. All dies können Ziele einer Webseite sein. Wichtig ist immer, dass die Keywords den Inhalt einer Seite möglichst präzise beschreiben.

Der zweite wichtige Schritt ist mit geeigneten Tools die Suchintention und die Nutzerintention herauszufinden. Das heißt, zu verstehen wie und warum Suchmaschinennutzer suchen. Die Unterschiede sind für Google wichtig. Die Suchmaschine liefert zum gleichen Thema unterschiedliche Ergebnisse, abhängig zum Beispiel davon, ob jemand etwas kaufen will oder nur Informationen sucht. Es werden je nach Intention der Nutzer fünf Arten von Keywords unterschieden. Diese sind:

  • Informational: Der User sucht nach Informationen, Z.B. “gute Radtouren auf Mallorca”
  • Transactional: Der User hat eine Kaufabsicht, z.B. “rote ballerinas in gr. 38”, “ballerinas kaufen”
  • Navigational: Der User benutzt die Suchmaschine als Navigation und sucht z.B. direkt nach “Zalando.de”
  • Brand-Keywords: Kombinationen mit der Marke, z.B. “s.Oliver T-Shirts”

Tipp

Geben sie ihre Keywords in der Suchmaske bei Google ein. Anhand der angezeigten Suchergebnisse sehen sie sofort, ob z.B. Onlineshops gelistet werden oder informatitve Inhalte von Magazinen oder Blogs.

In kaum einem SEO Guide wird erwähnt, dass Webmaster je nach Ausrichtung der Webseite, regionale Unterschiede bei den Keywords berücksichtigen müssen. Ein Beispiel: in Berlin werden Buletten gegessen. Im Westen des Landes heißen sie Frikadellen und in Baden-Württemberg Fleischküchle. In Bayern werden aus den Fleischbällchen schließlich Fleischpflanzerl.

Weitere wertvolle Informationen für die Keyword-Auswahl erhalten Webmaster durch eine Analyse, mit welchen Keywords Wettbewerber in den Google-Suchergebnissen ranken. Kostenlose Tools unterstützen SEOs und Webmaster bei der Keyword-Recherche und helfen, neue Ideen für eine individuelle Keywordstrategie zu entwickeln.

4.4 Kostenlose Webmaster-Tools für die Keyword-Recherche

Google Keyword-Planner

Die erste Empfehlung in unserem SEO Guide ist der Google Keyword-Planner. Dieses Tool wurde für bezahlte Werbekampagnen mit Google AdWords konzipiert. Dennoch kann der Keyword-Planner für SEO oder Content-Marketing-Kampagnen genutzt werden. Nach Eingabe der für eine Webseite relevanten Phrasen oder Keywords liefert das Tool Informationen zum Suchvolumen für diese Keywords und Informationen zur Wettbewerbssituation.

Moz Keyword Explorer

Die Informationen, die der Moz Keyword Explorer liefert, ähneln denen im Keyword-Planner von Google. Es wird jedoch behauptet, dass diese genauer sind, da Google seine Daten rundet und bei der Bewertung nicht so gründlich ist. Das Tool bietet detailliertere Keyword-Empfehlungen und bewertet den kumulativen Wert jedes eingegebenen Keywords qualitativ.

Hypersuggest

Die Stärke von Hypersuggest liegt darin, SEOs und Webmaster bei der Entwicklung neuer Keyword-Ideen zu unterstützen. Dazu wird einfach eine Suchanfrage in die Suchmaschine von Hypersuggest eingegeben und das kostenlose Keyword Tool stellt eine Liste mit Dutzenden von Keyword-Vorschlägen zusammen. Diese werden nicht aufgrund des Suchvolumens, der Konkurrenz oder des potenziellen Werts empfohlen, sondern helfen dabei, spezifischere, relevantere und vielfältigere Ideen für eine Kampagne zu entwickeln. Insbesondere, wenn Webmaster mit der Keyword Recherche noch nicht sehr vertraut sind, ist Hypersuggest ein unverzichtbares Tool.

Tipp

Weitere Tools mit Anwendungsmöglichkeiten und Beschreibung finden Sie in unserem Artikel “Kostenlose SEO Tools“.

5. Der Inhalt einer Website

Suchmaschinen haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Es genügt nicht mehr, Inhalte nach Schema F zu konstruieren, um gut zu ranken. Inzwischen werden vor allem Webseiten positiv bewertet, die nützlich für menschliche Besucher sind. Gut aufbereitete Texte mit hoher Informationsdichte sind ein Anfang. Aber entscheidend ist, dass der Beitrag für Leser etwas zu bieten hat. In diesem Abschnitt der SEO Guideline geht es deshalb um die Frage: Wie lässt sich der Inhalt einer Webseite optimieren?

5.1 Lesenswerte Texte werden belohnt

Laut der Google Einführung in die Suchmaschinenoptimierung hat ein Text mit echtem Mehrwert den wahrscheinlich größten Einfluss auf das Ranking einer Webseite. Hochwertige Inhalte führen dazu, dass Leser sie gerne mit Freunden und Kollegen teilen. Das leuchtet ein: Man möchte sein Umfeld nicht langweilen, sondern wertvolle und gut dargebotene Informationen weitergeben. Einen tollen Artikel teilt man deshalb bereitwillig über soziale Medien, Apps oder E-Mail. Man verlinkt ihn in Foren und auf Blogs als gute Informationsquelle. Oder man erzählt anderen Menschen ganz allgemein von der tollen Webseite mit den lesenswerten Artikeln. Diese natürliche Art, Inhalte zu verbreiten, wirkt sich positiv auf den Ruf einer Webseite aus – auch bei Suchmaschinen.

Jedoch reicht die einmalige Contenterstellung für ein Keyword nicht aus. Es sollte mittels eines geeigneten Tools laufend geprüft werden, wie sich das Ranking für ein Keyword entwickelt. So kann nachvollzogen werden, welche Seite für ein Keyword rankt und welcher Inhalt für welche Veränderungen verantwortlich ist. Sollte sich das Ranking verschlechtern, kann man augenblicklich mit neuen Inhalten reagieren und die Wirkung wiederum beobachten. Die Rankingentwicklung können Sie z.B. kostenlos über die OSG Performance Suite App prüfen.

Beispiel eines Rankingverlaufs nach dem Hinzufügen von neuem Content

Beispiel eines Rankingverlaufs nach dem Hinzufügen von neuem Content

Empfohlen:

  • Neuheiten: Der Reiz des Neuen greift auch bei Inhalten im Internet. Texte sind viel interessanter, wenn sie neue Informationen enthalten oder einzigartig formuliert wurden.
  • Zielgruppengerechte Texte: Verschiedene Keywords zum gleichen Thema locken teils sehr unterschiedliche Zielgruppen mit stark auseinandergehenden Vorkenntnissen an. SEO-Experten raten: Die Texte sollten so gestaltet sein, dass sie der jeweiligen Gruppe bestmöglich dienen.
  • Ein Keyword pro Seite: Für jedes Keyword sollte eine eigene Landingpage erstellt werden.
  • Keyword weit vorne platzieren: Das Keyword sollte weit vorne im Text erscheinen. So weiß jeder sofort (auch der Crawler), dass es im Text um das Keyword geht.
  • Fettungen einfügen: Fettungen von wichtigen Wörtern und Passagen erleichtern das Lesen. Das mag auch Google. Aber: nicht zu viele Fettungen einfügen. Das macht den Text unübersichtlich.

Zu vermeiden:

  • Inhalte kopieren: Duplicate Content ist unbedingt zu vermeiden.
  • Schlechte Rechtschreibung und Grammatik: Zu viele Fehler im Text stören den Lesefluss und wirken unprofessionell. Das wertet sogar inhaltlich ansprechende Artikel ab.
  • Kein Keyword-Spamming: Das Keyword sollte nicht zu häufig verwendet werden. Beim Lesen des Textes darf die Keywordmenge nicht unnatürlich hoch erscheinen.
  • Für die Suchmaschine schreiben: Texte sollten trotz SEO für menschliche Leser geschrieben werden.

5.2 Lange Texte sind beliebter, aber kein Muss

Für die optimale Länge eines Textes gibt der SEO Guide von Google keine Tipps. Vermutlich liegt das daran, dass es keine “magische” Wortgrenze gibt. Lange Zeit galt unter SEO-Experten eine Länge von 200 – 300 Wörter als ideal. Neueste Erkenntnisse zeigen aber, dass Nutzer tendenziell längere Inhalte bevorzugen (siehe Grafik unten). Stellen Sie aber unbedingt sicher, dass die Inhalte so hochwertig wie möglich sind. John Müller von Google Schweiz bestätigt: Es gebe keine bestimmte Mindestlänge; vielmehr die Qualität des Inhalts sei entscheidend.

 

Seiten mit längerem Content tendenziell mit besserem Ranking

Tipp

Prüfen Sie die Textlängen Ihrer Wettbewerber und erstellen Sie Texte, die 10 – 30 % länger sind.

Empfohlen:

  • Qualität vor Quantität: Manchmal lässt sich eben nicht viel zu einem Thema sagen. Das ist in Ordnung! Solange der Text einen Mehrwert bietet und ansprechend geschrieben ist, hat er gute Chancen.
  • Themen ganzheitlich behandeln: Leser bevorzugen es, wenn sie möglichst viele Informationen auf einen Streich bekommen. Statt vieler kurzer Häppchen möchten sie lieber einen langen Text lesen, der alle wichtigen Aspekte beleuchtet.
  • Inhaltsverzeichnis: Der Text ist sehr lang und behandelt viele Facetten? Dann kann ein Inhaltsverzeichnis helfen. Unter anderem liefert es einen schnellen Überblick über den Inhalt eines Artikels. Baut man zusätzlich eine Sprungfunktion ein, fällt auch die Navigation innerhalb des Textes leichter.

Zu vermeiden:

  • Texte künstlich aufblähen: Wenn bereits alles Wichtige erwähnt wurde, muss der Text nicht auf Biegen und Brechen ausgedehnt werden. Übermäßig viele Füllworte, inhaltliche Wiederholungen und leere Phrasen senken die Qualität.
  • Den Leser mit Textblöcken erschlagen: Ein guter Text ist durch Absätze, Zwischenüberschriften, Aufzählungen, Tabellen oder multimediale Inhalte aufgelockert. Eine sinnvolle Struktur macht jeden Text angenehmer zu lesen und leichter zu verstehen. Außerdem wirkt er von vornherein interessanter, da er so auch optisch ansprechender ist.

5.3 Keyworddichte

Bei der Keyworddichte handelt es sich um den Anteil der Keywords an der gesamten Wortanzahl. Logischerweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Text für ein bestimmtes Keyword relevant ist größer, wenn dieses Keyword mindestens einmal im Text vorkommt, als wenn es nicht erscheint. Jedoch ist eine größere Keyworddichte nicht zwingend gleichbedeutend mit einer höheren Relevanz. Besteht ein Text zum Beispiel zur Hälfte aus einem Keyword (Keyworddichte von 50 %) ist er wohl kaum informativ für den Leser. Deshalb wird ein zu häufiges Vorkommen eines Wortes von Google mit einem schlechten Ranking bestraft. Dadurch soll das sogenannte Keyword Stuffing verhindert werden, welches früher oft angewendet wurde, um ein gutes Ranking zu erreichen.

Heute wird für die Bestimmung der optimalen Keywordhäufigkeit öfter der WDF*IDF-Wert verwendet als die Keyworddichte, das trifft vermutlich auch auf Suchmaschinen zu. Bestandteile dieser Kennzahl sind die Within Document Frequency (WDF) und die Inverse Document Frequency (IDF). WDF bezieht sich auf die Anzahl eines im Text vorkommenden Wortes bezogen auf die gesamte Anzahl der Wörter, IDF dagegen auf die Anzahl aller Seiten im Index, die dieses Wort enthalten. So kann das einmalige Vorkommen eines Wortes in einem Text schon einen Hinweis auf eine hohe Relevanz geben. Voraussetzung dafür ist, dass dieses Wort nur in einem sehr geringen Anteil aller Webseiten des Index erscheint. Umso größer der WDF*IDF-Wert, desto höher ist die Häufigkeit eines Wortes im Vergleich zu anderen Seiten.

Mit dem WDF*IDF-Tool von seobility können die ersten 10 Suchtreffer für ein Keyword analysiert werden. Dabei werden die Wörter mit den höchsten WDF*IDF-Werten angezeigt. Das kann hilfreich sein, wenn es darum geht den Content einer Seite festzulegen. Jedoch sollte nicht jedes dieser Wörter eingebaut werden, da viele von ihnen keinen Bezug zum Thema haben dürften.

Der Screenshot unten zeigt eine WDF*IDF-Analyse des Keywords “Suchmaschinenoptimierung”. Hier ist der Begriff “Suchmaschinenoptimierung” derjenige mit dem höchsten durchschnittlichen WDF-IDF-Wert gefolgt von “SEO” und “Google”.

Beispiel einer WDF*IDF-Analyse

(c) Seobility Beispiel einer WDF*IDF-Analyse

 

5.4 Interne Links richtig beschriften

In Googles SEO Guide kommt auch die wirksame Verwendung von internen Links zur Sprache. Kernaussage ist:  Links sollten mit einem möglichst aussagekräftigen Text versehen werden. Das erleichtert es Suchmaschinen, die verlinkten Seiten thematisch einzuordnen. Außerdem gibt Google folgende Tipps:

Empfohlen:

  • Präzise Linktexte: Optimal ist ein kurzer Linktext, der das Thema des verlinkten Beitrags auf den Punkt bringt.
  • Links sichtbar machen: Links sollten sich farblich vom Rest des Textes unterscheiden

Zu vermeiden:

  • Nichtssagender Linktext: Texte wie “hier” oder “mehr” sind nicht hilfreich.
  • Langer Ankertext mit übermäßig vielen Keywords

Außerdem sollten auf einer Seite nicht übermäßig viele Markennamen verlinkt werden. Das wirkt unnatürlich. Bei externen Links kann es sinnvoll sein das “nofollow”-Attribut zu verwenden, wenn verhindert werden soll, dass der Crawler diesem Link folgt.

6. Bilder optimieren

Auch um die eigene Website leserfreundlich aufzubereiten, sollten Sie Ihren Content mit Bildmaterial bestücken. Die Funktion der Bilder beschränkt sich jedoch nicht mit der des dekorativen Beiwerks – sie können weit mehr: In Bildern steckt viel SEO-Potenzial und das Optimieren von Bildern sollte bei der Suchmaschinenoptimierung unbedingt berücksichtigt werden.

6.1 Alt-Attribut, Dateiname und -format

Googles Einführung in die Suchmaschinenoptimierung liefert praktische Tipps zur Verwendung von Bildern: Google empfiehlt aussagekräftige Kurzbeschreibungen als Alt-Attribut und kurze, treffende Dateinamen. Das Alt-Attribut (auch Alt-Tag) dient der Beschreibung von Bildern auf Webseiten. Wenn beispielsweise aufgrund von technischen Problemen ein Bild nicht angezeigt werden kann, erscheint stattdessen der im Alt-Tag angegebene Text. Auch den Suchmaschinen gibt das Attribut Informationen zum Inhalt des Bildes, da sie diesen nur zum Teil selbstständig erkennen können. So wird auch das Erscheinen in der Bildersuche ermöglicht. Ebenso kann das Ranking in den SERPs durch das Verwenden von Alt-Tags verbessert werden.

Vermeiden Sie generische Dateinamen, die nichts über den Bildinhalt aussagen – Beispiel “bild1.jpg” oder “img1.png”. Ebenfalls verpönt sind überlange Dateinamen und Keyword Stuffing im Alt-Tag. Zudem rät Google davon ab, ausschließlich Bilder als Navigationslinks heranzuziehen. Der Leitfaden legt die Verwendung von gängigen Dateiformaten wie JPEG, GIF, PNG und BMP nahe und empfiehlt das Anlegen eigener Bilder-Sitemaps.

Der kurze, aussagekräftige Dateiname kommt ohne Umlaute und Großbuchstaben aus und enthält das Keyword – Beispiel “weisse-maeuse.jpg”. Trennen Sie Worte per Bindestrich. Der Title-Tag, der bei Mouseover erscheint, kann dem Dateinamen entsprechen, wird jedoch aus Usabilitygründen regulär geschrieben – Beispiel “Weiße Mäuse”. Der Alt-Tag, die Bildbeschreibung, darf länger sein – perfekt geeignet für die Einbringung eines Long Tail Keywords.

6.2 Große Bilder komprimieren

Google erwähnt Dateiformat und passenden Dateinamen. Darüber hinaus sollen Bilddateien die Ladezeit der Seite nicht unnötig erhöhen: Belassen Sie die Dateigröße optimalerweise unter 150 kB. Das Layout der Google Bildersuche hat sich gewandelt: Treffer werden in hoher Bildqualität und entsprechender Größe angezeigt – ein Vorteil für größere Bilder. Komprimieren Sie hochauflösende Bilder, um das optimale Verhältnis von Dateigröße und Bildabmessungen zu erzielen. Dafür bieten sich Grafikprogramme oder Onlinedienste wie https://tinyjpg.com/ oder http://optimizilla.com/de/ an. Ein 1024 px breites Bild ist für Googles neue Bildersuche ausreichend. Ziehen Sie Bilder im Querformat den hochformatigen vor.

Tipp: Viele Content Management Systeme, wie z. B. WordPress, bieten Plugins zur Bildkomprimierung.

6.3 Die Positionierung von Bildern

Suchmaschinen achten auf die richtige Positionierung des Bildes – nebeneinander befindliche Bild- und Textelemente sollen kontextuell übereinstimmen. So weiß Google, dass die Bilder dem Leser nützlich sind und nicht vom eigentlichen Thema abweichen. Ferner gilt die Konsistenz von Bilddateien als wichtiger Rankingfaktor: Eine mehrmalige Verwendung auf verschiedenen Unterseiten wird durchaus gerne gesehen – beachten Sie dabei jedoch, dass Sie ein und dieselbe Bilddatei stets im gleichen Zusammenhang verwenden.

6.4 Die Auswahl von Bildern

Eigene Bilder sind bessere Blickfänger als stereotype Stockphotos. Sie eignen sich zudem für das Branding in Form von Wasserzeichen, zum Beispiel Ihres Firmenlogos. Als Hingucker haben sich Infografiken mit Mehrwert erwiesen: In selbst erstellten Infografiken steckt beachtliches Traffic-Potenzial. Auf eindeutige Stockphotos sollte außerdem verzichtet werden, da Google diese mittlerweile sehr gut erkennt (siehe Bilder unten) und einzigartigen Inhalt bevorzugt.

Google Bildersuche

Beispiel einer Google Bildersuche mit einem Stockphoto

Suchergebnisse einer Google Bildersuche

Fünf Suchergebnisseiten mit Webseiten, die das gleiche Bild beinhalten

Die 2017 umgestaltete Google Bildersuche hat etliche Websitebetreiber verstimmt und ein kleineres Update 2018 hat daran nichts geändert: Google-Treffer leiten nun erst mit einem zweiten Klick auf “Besuchen” direkt zur Seite weiter. Dennoch bleibt das Bilder-Optimieren für jeden Websitebetreiber auch weiterhin eine wichtige und lukrative Maßnahme der Google Suchmaschinenoptimierung.

Tipp

In unserem Blogbeitrag Bildoptimierung im SEO haben wir weitere Optimierungsmöglickeiten für Sie zusammengefasst.

7. Mobile First: Wie Sie Ihre Website mobilgerecht optimieren

Statistisch gesehen lag bereits im Jahr 2016 die mobile Nutzung des Internets in Deutschland bei 81%, Tendenz steigend, so der Statistikservice Destatis. Die Frage danach, ob ein Mobildesign benötigt wird, erübrigt sich also. Soll Ihre Website Besucher anziehen und ihnen einen Service bereitstellen, ist die Einrichtung eines mobilen Designs unerlässlich.

7.1 Mobile First

Bereits Ende 2016 begann Google, seinen Mobile First Index als Hauptindex zu etablieren. Für Entwickler bedeutet dies: Nur wer eine nach dem Google SEO Guide optimierte Website für Mobilgeräte anbietet, kann heute perfekt gerankt werden. Auch darum lohnt sich die Überarbeitung bestehender Layouts. Der Hinweis auf diesen speziellen Algorithmus fehlt in dem Guide leider, dabei macht er einen großen Teil der heutigen Rankingerfahrung aus.

7.2 Verschiedene Arten der Anpassung für Mobilgeräte

Bei der Optimierung Ihrer Website für Mobilgeräte können Sie sich zwischen verschiedenen Arten des Anpassens entscheiden. Der Google SEO Guide selbst unterscheidet nach Responsive Webdesign, dynamischer Bereitstellung und der Nutzung verschiedener URLs. Das dynamische Design wird heute kaum genutzt. Durchgesetzt haben sich responsive Design und Zweit-URL, wobei das responsive Design in punkto Aufbaugeschwindigkeit gewinnt. Die Nutzung verschiedener URLs verlangt nach dem Aufsetzen einer zweiten Website, die das mobile Design berücksichtigt. Zu der mobilen Website wird umgeleitet, wenn ein Mobilgerät erkannt wird. Als Nutzer erkennen Sie die dritte Variante zumeist an der m.URL-Weiterleitung (Beispiel: sz-online.de, spiegel.de / m.sz-online.de, m.spiegel.de).

Tipp: Zwischen m.domain.de und responsive Design gibt es rankingtechnisch keine Unterschiede.

Besucher browsen heute laut AdColony/Wirtschaftswoche mobil zu 90% auf Smartphones und 10% auf Tablets, dabei überwiegen 55% Androidgeräte den 45% Apple-Geräten. Andere Mobilgeräte, die auch im Google Guide genannt werden, können daher vernachlässigt werden. Doch die meisten Nutzer bedienen sich dabei Apps statt Browsern. Das Investieren in eine eigene Mobilapp, die von Google automatisch vorgeschlagen wird, wenn eine mobile Website geöffnet werden soll, kann daher sehr sinnvoll sein. Voraussetzung dafür ist, dass die App von Google indexiert wurde.

7.3 Besonderheiten mobiler Layouts

Bei der Einrichtung von speziellen Mobiledesigns sollten Entwickler das Ausgabegerät ständig vor Augen haben. Smartphonebildschirme sind deutlich kleiner, bilden jedoch heute oft die gleiche Auflösung ab wie ein Desktop-Monitor. Responsive Layouts werden häufig auch auf Smart-TVs oder Konsolenbildschirmen ausgegeben. Das heißt, dass Entwickler schlicht nicht wissen können, wie der Nutzer Text und Bilder sieht. Responsive Designs bringen hier den großen Vorteil mit sich, dass sie sich selbstständig anpassen und die Darstellungsoptionen erkennen. In den meisten Geräten kann der Nutzer außerdem selbstständig Schriftgrößen anpassen.

Neben Schrift- und Bildergröße wird auch das Menü mobil anders abgebildet. Navigationsleisten werden zu Drop-Down-Menüs und ausklappbaren Schachtelmenüs. Der Screenshot unten zeigt die Navigationsleiste von amazon.de (Desktopversion). Die Untermenüs klappen sich automatisch auf, wenn man mit der Maus über einen Menüpunkt fährt. Ein Klick ist dabei nicht notwendig. So kann beispielsweise die Kategorieseite “Navigation” mit nur einem Klick erreicht werden. Mobil ist diese Technik nicht umsetzbar.

Navigationsleiste von Amazon

Navigationsleiste von Amazon

Auf der mobilen Seite sind dafür drei “Klicks” notwendig. Jedoch verwendet Amazon zum Teil Drop-Down-Menüs, sodass nicht bei jedem Klick eine neue Seite geladen wird. Dies erspart Zeit und möglicherweise mobiles Datenvolumen. Dadurch steigt die User Experience einer Website.

7.4 Sichtbarer Content zählt

Google ist kein Fan von Adblockern und verschweigt daher: Adblocker greifen mobil häufig nicht. Wer Werbeprogramme eingebunden hat, die unter Umständen Popups öffnen, sollte dies bedenken. Kann der Besucher die Werbung nicht wegklicken, kann er auch die Seiteninhalte nicht einsehen. Google straft dies sogar mit schlechteren Rankings ab. Hartnäckige Ads können über den jeweiligen Distributor ausgeschlossen werden. Die Aufbaugeschwindigkeit lässt sich durch AMP-Tools deutlich verbessern. Im Zweifel sollten Sie die eigene Website regelmäßig testen, um Darstellungsfehler und Aufbaugeschwindigkeit selbst zu bewerten.

7.5 Voice Search

Mittlerweile werden viele Suchanfragen über die Spracheingabe getätigt. Dies geschieht vor allem per Mobilgerät aber auch zunehmend durch Sprachassistenten. Schon im Mai 2016 gab Google an, dass 20 % aller Suchanfragen per Voice Search abgegeben werden. Für die Suchmaschinenoptimierung ergeben sich dadurch Änderungen, weil diese Art der Anfragen anders formuliert sind als getippte und nähern sich der normalen Sprache an. Sie sind länger und dadurch oft präziser. Der (mobile) Content sollte sich dann nicht mehr nur auf einzelne Keywords konzentrieren, sondern die Fragen der Suchenden möglichst gut beantworten.

Beispiel einer mündlichen Suchanfrage: “In welchem Modegeschäft im München gibt es momentan große Rabatte?”

8. Website bekannt machen: Interaktion lernen

Eine Website ist nach SEO-Anforderungen dann erfolgreich, wenn sie weit oben in der Suche zu einem relevanten Keyword in Google erscheint. Dann sind ein höherer Umsatz durch hohen Traffic und dadurch neue Kunden und Interessenten möglich. Backlinks und bewusstes Teilen der Seitenlinks durch Kunden steigern den Traffic und erhöhen den Rank. Darum rät der Google SEO Guide dazu, die eigene Zielgruppe besser kennenzulernen. Aber genügt das?

8.1 Social Networking ausbauen

In den Sozialen Medien wie Twitter, Facebook, aber auch Snapchat oder Instagram, geht es darum, möglichst viele Menschen mit den eigenen Inhalten zu erreichen. Das gleiche Ziel verfolgen Sie als Unternehmer mit Ihrer Website. Kein Wunder also, dass sich diese beiden Medien nicht nur ergänzen, sondern auch bedingen. Laut statistischem Bundesamt nutzten im Jahr 2017 41 % der Unternehmen in Deutschland Netzwerke wie Facebook, LinkedIn oder Xing und 7% Dienste wie Twitter oder Communote. Rund 14 % verbreiteten eigene Inhalte über YouTube, Picasa oder einen eigenen Podcast.

Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie weit Deutschland in digitalen Fragen zurückgefallen ist. Laut MarketingSherpa stimmten 2017 95% der US-Nutzer zu, dass sie Social Networks nutzen würden oder bereits nutzen, um Marken zu folgen, die sie mögen. Laut The Drum wurden 52 % der Facebooknutzer im Jahr 2017 durch Onlineads und Inhalte in ihrem Einkaufsverhalten beeinflusst. 2014 waren es noch 36 %. Auf Deutschland übertragen wären das rund 15,5 Millionen der 31 Millionen Facebooknutzer, die ihre Kaufentscheidungen danach treffen, welche Unternehmen und Marken sie online wahrnehmen.

8.2 Nutzer und Kunden kennenlernen

Konkret empfiehlt die Google SEO Guideline Websitebetreibern daher, den sicheren Umgang mit den sozialen Medien zu erlernen und für die Website gewinnbringend einzusetzen. Was der Guide verschweigt ist, dass Sie Idealerweise dazu selbst eine Weile lang beobachten, interagieren und einen privaten Account nutzen sollten. So vermeiden Sie typische Fallen wie das Spammen von verkürzten Links, das als störend empfunden wird.

Google rät außerdem dazu, nicht jeden neuen Inhalt zu pushen, sondern lieber Highlights zu bewerben. Während also eine neue Unterseite auf der Website für Besucher möglicherweise uninteressant ist, kann eine Blogartikelserie zu bestimmten Themen rund um Ihr Unternehmen neue Leser gewinnen. Ein Tipp, der in der Tat besonders dann wichtig wird, wenn man seine Zielgruppe noch nicht kennt. Die Zielgruppe kennenzulernen, das klappt besonders gut per Facebook. Eine Test-Ad, mit der Sie eine Nutzergruppe targeten, die bereits die Konkurrenz mit “Gefällt mir” markiert hat, zeigt Ihnen, mit wem Sie es zu tun haben. Geschlecht und Alter, Onlineverhalten und Nutzungszeiten werden klar. Die ermittelten Daten der User können auch genutzt werden, um z. B. Interessen und Verhaltensweisen anderer Personen besser einschätzen zu können.

8.3 Linktauschprogramme

Veraltete Methoden wie die Teilnahme an Linkaustauschprogrammen lehnt Google ab. Ebenso sollten Menschen nicht gebeten werden, Links in ihre Partnerseiten aufzunehmen. Dass SEO-Entwickler dies entgegen des Google SEO Guidelines noch immer praktizieren liegt vor allen Dingen an der Zeitersparnis für Backlinks bei verwandten Unternehmen.

Besser: Die Nutzer zur Interaktion mit den Social Media Posts auffordern, beispielsweise durch Aktionen und Hashtags. Verboten sind allerdings mittlerweile Posts, die Reaction-Clickbait (“Love wenn du das auch kennst”, “Like oder Hate?”) fördern. Sie werden in den Netzwerken selbst schlechter geranked und bei mehrfachem Verstoß versteckt. Der Kauf von Forenlinks wird gemeinhin ebenfalls als unseriös gewertet.

Tipp

Das Aufbauen von Backlinks über Social Media ist nicht möglich. Es kann jedoch eine Steigerung des Traffics erzielt werden

9. Analysetools

In seinem Leitfaden für die Suchmaschinenoptimierung geht Google in zwei Abschnitten auf Analysetools für die Suchleistung und das Nutzerverhalten von Webseiten ein. Diese Werkzeuge helfen bei der Optimierung der Seiten, indem sie einerseits Problemstellen identifizieren, die Suchmaschinen bei der Indexierung der Webseiten behindern. Andererseits lassen sich damit die Effekte von SEO-Maßnahmen messen. Dieser Teil des SEO Guides stellt diese und weitere für die Suchmaschinenoptimierung nützliche Analysetools vor und diskutiert ihre Anwendung.

9.1 Welche Analyse-Werkzeuge empfiehlt Google?

Es kann kaum überraschen, dass der führende Suchmaschinenbetreiber in seinem SEO-Leitfaden im Wesentlichen auf eigene Analysetools eingeht, die Search Console, ehemals Webmaster Tools genannt, und Google Analytics.

SEO vorbereiten mit der Search Console

Die Search Console bietet zunächst Funktionen für die Analyse, ob die Bots der Suchmaschine die veröffentlichten Inhalte überhaupt finden können. Darüber hinaus liefert sie Informationen über die Wirkung der analysierten Webseiten innerhalb der Suchmaschine. Damit sind folgende Funktionen gemeint:

  • Identifizieren von Problembereichen für das Crawlen der Website
  • Bereitstellung und Analyse von Hinweisen für das Crawlen in Sitemaps, robots.txt Dateien und Angaben bevorzugter Domains
  • Darstellung der Webseiten, wie die Suchmaschine sie sieht
  • Untersuchung von Meta-Title und Meta-Description Angaben
  • Ermittlung von Suchanfragen, die bevorzugt Nutzer auf die Webseiten lenken
  • Benachrichtigungen bei Verletzung von Qualitätsrichtlinien des Suchmaschinenbetreibers
  • Anforderung einer Neuprüfung der Site nach Abstellung vorgenannter Probleme

SEO-Effekte mit Google Analytics messen

Das zweite Analysetool von Google informiert über den Effekt der Maßnahmen anhand des Nutzerverhaltens und dessen Veränderung. Damit liefert es natürlich auch Hinweise für eine weitere Analyse. Relevante Informationen sind hier, auf welchen Wegen Nutzer auf eine Webseite gelangt sind, welche Teile einer Website besonders großes Interesse finden und wie sich die Anzahl der Zugriffe entwickelt.

Allerdings verärgert Google seine Analytics Nutzer zunehmend mit den Reportings zur organischen Suche. Statt der Suchbegriffe wird teilweise der Ausdruck “not Provided” angezeigt. Dadurch möchte Google die Privatsphäre der eigenen Nutzer schützen.

9.2 Welche Analysetools sind im SEO Guide darüber hinaus zu erwähnen?

Die in Googles Leitfaden genannten Analysewerkzeuge dienen im Wesentlichen der klassischen Suchmaschinenoptimierung. Sie konzentrieren sich auf Anfragen mit Schlüsselwörtern und wie Suchmaschinen sie verarbeiten. Aufgrund der wachsenden Bedeutung sollten darüber hinaus gehende Bereiche ebenfalls Berücksichtigung im SEO finden. Dazu zählen insbesondere Social Media Signale und neue Suchmethoden wie die Websuche per Spracheingabe oder mittels der Kameras von Mobilgeräten.

SEO-Tools für die Analyse von Social Media

Social Media Signale werden von Tools wie Buzzsumo, Ryte (Onpage) oder Socialyser analysiert. Der Like Explorer erfasst die Anzahl der Likes einer Website in gängigen Social Media Kanälen. Impactana und Onalytica fokussieren zudem auf die Identifizierung relevanter Influenzer.

Suchmaschinenoptimierung mit Blick auf Voice– und Video-Search

Sprach- und visuelle Suche erfordern nicht unbedingt andere SEO-Analysetools, aber einen geänderten Umgang mit ihnen. Gesprochene Suchanfragen sind tendenziell anders strukturiert, länger, enthalten mehr Keywords und oft charakteristische Fragewörter. Dagegen generiert die Suchmaschine die Anfrage bei der visuellen Suche vollständig selbst, aus dem von der Kamera aufgezeichneten Bildinhalt.

9.3 Alternativen zu den Analysetools von Google & Co

Die Daten der Analysetools von Google sind oft beschränkt, daher empfehlen wir die Nutzung weiterer Tools. Für ein gutes SEO ist das Reporting ein wichtiger Faktor. Wichtige KPIs können so leicht beobachtet und auf Entwicklungen reagiert werden. Das OSG Performance Suite der OSG vereint zum Beispiel die Daten der wichtigsten Tools wie die Google Seach Console, Google Analytics, Google AdWords, Sistrix und andere. Mit der App für Apple oder Android können auch von unterwegs tagesaktuelle Auswertungen aus dem SEO, SEA, Webcontrolling, etc. abgerufen werden.

Darüber hinaus bietet der kostenlose SEO onPage Check der OSG die Möglichkeit, technische Faktoren hinsichtlich der Einhaltung der Google-Richtlinien zu überprüfen.

Dem Thema SEO Reporting haben wir einen eigenen Blogartikel gewidmet. Dort wird erläutert, warum das SEO Reporting so wichtig ist. Außerdem werden einige Tools vorgestellt.

10. SEO Guide Fazit

Nun kennen Sie die wichtigsten Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung. Wenn Sie die genannten Tipps beherzigen und umsetzen, haben Sie den ersten Schritt zu einem besseren Ranking vollbracht. Die Suchmaschinenoptimierung ist allerdings kein einmaliges Unternehmen, sondern bedarf einer fortlaufenden Beachtung. Wenn Sie sich weiter in das Thema einlesen wollen, empfehle ich Ihnen unsere Liste der besten SEO Bücher.

 

(Titelbild: Copyright © Shutterstock/xtock)

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